Jugendhilfeausschuss: KJR fordert Verhandlungslösung für AZ
In der Jugendhilfeausschusssitzung am 6. Juli 2010 forderte der Kölner Jugendring per mündlicher Anfrage Verwaltung und Politik auf, die Möglichkeiten für eine Verhandlungslösung mit den BesetzerInnen der ehemaligen KHD-Kantine in Kalk zu prüfen. Das selbstverwaltete Zentrum bietet in einem Stadtteil, der nicht viel Kulturangebote bereithält, zahlreiche neue, kostenfreie und partizipativ erarbeitete Angebote. Gleichzeitig appelliert der Kölner Jugendring an die BesetzerInnen, Bedenkend er AnwohnerInnen ernst zu nehmen und das offene Verhältnis zu den NachbarInnen weiter zu pflegen.
Zum insgesamt positiven Jahresbericht des neuen "Haus des Jugendrechts" nach einjähriger Tätigkeit bat der Jugendring um Unterscheidung der Fallzahlen nach Mehrfachtatverdächtigen und tatsächlichen TäterInnen.
Eine wertvolle Hilfe für Eltern sind die in 18 Sprachen erschienen Schulinformationen. Sie bieten Hilfe bei der Schulwahl und können bei der Ragionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien im Stadthaus Ost abgeholt oder unter raa@stadt-koeln.de bestellt werden.
Im Zusammenhang mit den bevorstehenden Haushaltskürzungen wird bürgerschaftliches Engagement wohl in Zukunft nicht nur immer wichtiger, sondern auch immer stärker gefordert werden. Einen umfangreichen Überblick liefert der Jahresbericht des beim Oberbürgermeister angesiedelten "Netzwerk Bürgerangement" das in mehreren Arbeitsgruppen wie etwa "Schule" oder "Unternehmen" Unterstüzung vermittelt. Mehr dazu unter www.koeln-engagiert.de
Verabschiedet wurde ein Antrag zur Erarbeitung eines Inklusionsplanes für die Kölner Schulen, der helfen soll, für Menschen mit Behinderung das in der UN-Charta verankerte Recht auf gemeinsamen Unterricht durchzusetzen.
Aufgrund des großen Beratungsbedarfes vertagt wurde die Beratung der "Zielvereinbarung" der städtischen Jugendzentren gGmbH, in der pädagogische und wirtschaftliche Leitlinien fetgelegt werden.
Den Sparvorschlägen fehlt es an Weitsicht
Köln, den 28.06.2010 - Der Kölner Jugendring e. V. spricht sich gegen die Sparvorschläge im städti-schen Haushalt aus, die in der vergangenen Woche der Presse vorgestellt wor-den sind.
„Die Vorschläge lassen es an Weitsicht mangeln“, sagt dazu Sarah van Dawen, die 1. Vorsitzende des Jugendrings.
Ganze Projekte und Strukturen der freien Träger der Jugendhilfe gefährdet
Die Kürzungen bei den freien Trägern der Jugendhilfe bringen ganze Projekte und Strukturen ins Schwanken. Wird ein Hauptamtlicher oder eine Hauptamtliche nicht mehr entsprechend entlohnt, fällt die Betreuung der Ehrenamtlichen weg und somit auch Arbeit für die Kinder und Jugendlichen dieser Stadt, die die Stadt eigentlich nichts kostet. So kann man rechnen, dass auf jede bezahlte hauptamtliche Kraft im Schnitt acht bis zehn Mal so viele ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden kommen. Aber auch Kürzungen bei Projektförderungen treffen die Träger hart, denn wo die Maßnahmenzuschüsse fehlen, können weder Haupt- noch Ehrenamtliche die Strukturen mit Leben füllen. Wird bei der Sachausstattung gespart, können zudem oft die Bedingungen anderer Geldgeber wie Bund und Land nicht mehr erfüllt werden, und auch Projekte, die ursprünglich nicht ganz gestrichen wurden, fallen ins Wasser. Ein Beispiel hierfür erlebt der Kölner Jugendring. Hier müssen Teilnahmebeiträge für den Israelaustausch voraussichtlich um ca. 40 % erhöht werden, da im Bereich der internationalen Jugendarbeit gekürzt wird.
Jugendarbeit gleich Präventionsarbeit
Was die freien Träger nicht leisten, fällt jedoch auf die Gesellschaft zurück. Anders gesagt: Jugendarbeit ist Präventionsarbeit. Wer heute an den Jugendhilfestrukturen spart, muss in Zukunft deutlich mehr für Folgekosten ausgeben.
Votum des letzten Bürgerhaushalts für den Erhalt der Jugendarbeit darf nicht untergehen
Zwar ist sich auch der Jugendring der prekären Haushaltslage bewusst; zur Idee, die Bürgerinnen und Bürger in einer Art abgewandeltem Bürgerhaushalt mitentscheiden zu lassen, meint Helga Wolf, Partizipationsreferentin des Jugendrings jedoch: „Der Ansatz ist grundsätzlich nicht schlecht – schade nur, dass Mitbestimmung oft dann erst angefordert wird, wenn es um die Akzeptanz von Einschnitten geht. Die Ergebnisse des letzten Bürgerhaushalts, die ein sehr eindeutiges Votum für den Erhalt der Jugendarbeit ergaben, dürfen auf gar keinen Fall im Zuge dieser Entwicklung untergehen. Zudem muss es bei einem »Kürzungsbürgerhaushalt« auch die Möglichkeit geben, unter allen Ressorts Prioritäten zu setzen.“
Prävention statt Führungszeugnis

Landesjugendring NRW setzt auf weitsichtige Konzepte statt voreiligen Schnellschüssen
Anlässlich der gerade in Schwerin stattfindenden Jugend- und Familienministerkonferenz hat sich der Landesjugendring NRW vehement gegen die Einführung verpflichtender Führungszeugnisse für Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit ausgesprochen. In seiner Position „Prävention statt Führungszeugnisse“ setzen die Jugendverbände in NRW auf ein umfassendes Präventions- und Interventionskonzept und stellen Führungszeugnisse als für Jugendverbände angemessenes Instrument zur Verhinderung von Missbrauch in Frage.
„Jugendverbände sind selbstorganisierte und freiwillige Zusammenschlüsse von jungen Menschen. Auch die Verantwortlichen, Leitungen und Vorstände der Jugendverbände sind zumeist junge Ehrenamtliche“ erläutert Alexandra Horster, Vorsitzende im Landesjugendring NRW. Die Einführung von Führungszeugnissen für Ehrenamtliche in der Jugendverbandsarbeit stelle Hunderttausende unter Generalverdacht und behindere zivilgesellschaftliche Gestaltungskraft. „Ehrenamtliches Engagement verdient Vertrauen, Anerkennung sowie Strukturen, die es unterstützen und nicht erschweren“, so Alexandra Horster.
In seiner Hauptausschuss-Sitzung hat der Landesjugendring NRW nun ein umfassendes Konzept zur Prävention und Intervention beschlossen, das nachhaltige und weitsichtige Kernbausteine zur Verbesserung der Prävention sexuellen Missbrauchs in der Kinder- und Jugendverbandsarbeit vorsieht:. Hierzu gehören unter anderem der verstärkte Fokus auf Aufklärung und Sensibilisierung, umfassende Qualifizierung, ein verbindlicher Verhaltenskodex für ehrenamtlich und hauptberuflich Mitarbeitende sowie die Einführung von Krisenleitfäden und ein verbindliches und qualitätsgesichertes Krisenmanagement.
Der Beschluss inklusive der dezidierten Erläuterungen der hier angesprochenen Schlagworte kann unter www.ljr-nrw.de eingesehen werden und steht dort auch zum Download bereit.
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Redaktion:
V.i.S.d.P.: Alexandra Horster, Vorsitzende des LJR NRW
Zur freien Verfügung und Auswertung in der Presse
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Der Landesjugendring Nordrhein-Westfalen (LJR NRW) ist die Arbeitsgemeinschaft von derzeit 24 auf Landesebene anerkannten Jugendverbänden in NRW. Der LJR NRW vertritt die Interessen der Jugendverbände und junger Menschen in NRW und engagiert sich in Grundsatzfragen der Kinder-, Jugend-, Bildungs- und Gesellschaftspolitik.
mehr...Verabschiedung von Stefanie Hollberg
Köln, den 17.06.2010 - Seit gestern Abend ist es nun offiziell. Stefanie Hollberg verlässt den Vorstand des Kölner Jugendrings, um für neun Monate auf Weltreise zu gehen.
Der Vorstand dankt ihr für ihre konstruktive Mitarbeit im letzten Jahr und wünscht ihr eine aufregende, vielsietige und kurzweilige Reise!
Sommerangebote der Mitglieder
Köln, den 15.06.2010 - Für alle Interssierten: die Aktivitäten unserer Mitglieder in diesem Sommer können seit heute unter dem Punkt Sommerangebote angeschaut werden.
Ein Blick lohnt sich. Die Aktionen sind, wie unsere Mitgliedseinrichtungen, sehr vielseitig und für jede Interessensausrichtung ist etwas mit dabei.
Interview mit Sarah van Dawen
Köln, den 15.06.2010 - Kurz nach ihrer Wahl zur Vorsitzenden des Kölner Jugendring e.V. interviewte der Kölner Stadtanzeiger Sarah van Dawen zu ihrem neuen Amt, Mitbestimmungsrechten von Kindern und den Kürzungsplänen im sozialen Bereich.
Das ungekürzte Interview kann unter: http://www.ksta.de/html/artikel/1273823398116.shtml gelesen werden.
Aktionstag der Kampagne
Köln, den 10.06.2010 – Gestern fanden sich zwischen 6.000 und 8.000 Menschen auf dem Roncalliplatz zum Kölntag der Kampagne „Kölner gestalten Zukunft – Vereint gegen Sozialabbau“ ein.
Gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden, zahlreichen Vereinen, Verbände und Initiativen der Kölner Jugend- und Sozialarbeit wurde gegen Kürzungen im sozialen Bereich Demonstriert.
Auch der Kölner Jugendring e.V. war mit einem Stand auf der Insel der Jugendarbeit vertreten. Auf bunten Karten standen eine Vielzahl von Themen, Aktionen und Programmen der Kinder- und Jugendarbeit, die zu „Kürzungsopfern“ werden könnten. Viele Fotos von Ferienfreizeiten, Bastelstunden, Fußballspielen, Spielefesten und Medienarbeiten verdeutlichten die verschriftlichten Bereiche.
Neben diesen sozialen Einrichtungen solidarisierten sich auch viele Kölner Künstler und Kabarettisten, wie unter anderen Heinrich Pachl, Jugendliche der Jugendeinrichtung Take 5 mit einem Rap und das Duo Köster-Hocker, mit der Kampagne und machten ihrem Unmut auf der Bühne Luft.
Vernissage der Ausstellung
Köln, den 10.06.2010 - Gestern Abend um 19 Uhr wurde die Ausstellung "Blick nach Afrika" im Deutschen Sport & Olympiamuseum in Köln feierlich eröffnet.
Ausstellungseröffnung

Köln, den 07.06.2010 - Die WM beginnt in Köln etwas früher als in Afrika. Denn bereits am
9. Juni um 19 Uhr
wird im Deutschen Sport und Olympiamuseum die Ausstellung
"Blick auf Afrika " - Kulturelle Vielfalt und Bereicherung
als der Beitrag von köln kickt, der JugendArtGalerie des Schulamtes für die
Stadt Köln, dem Künstler Lutz Dunsing, dem Amt für Kinder Jugend und Familie
und einigen engagierten Partnern zur WM 2010
eröffnet.
Aufruf zum
Köln, den 26.05.2010 - die Kampagne "Kölner gestalten Zukunft - Vereint gegen Sozialabbau" mischt sich lautstark in die Diskussion um den kölner Haushalt für 2010/ 2011 ein und versucht zu verhindern, dass, unter anderem, im Jugend-, aber auch Sozialbereich unverhältnismäßig gekürzt oder abgebaut wird.
Um dies noch weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und für den Erhalt des sozialen Kölns zu kämpfen, findet am 9. Juni 2010 ab 14:30 Uhr eine zentrale Kundgebung gegen Sozialabbau auf dem Roncalliplatz statt.
Es wird ein buntes Kulturprogramm mit Brings, Köster&Hocker, Heinrich Pachl und Wilfried Schmickler als prominente Unterstützer geben. Daneben werden die Chöre "Klangwerk" (Diakonie), "Shalom" (Jüdische Gemeinde) und eine Kinderliedermacherin das Programm bereichern.
Bitte kommen Sie zahlreich!
Jugendliche Selbstverwaltung im "Autonomen Zentrum" - der Kölner Jugendring e.V. solidarisiert sich
Köln, den 19.05.2010 - Der Kölner Jugendring e.V. fordert die Kommunalpolitik und die Stadtsparkasse auf, in Verhandlungen um eine Nutzung der Räume an der Wiersbergstrasse 44 zu treten, um ein selbst verwaltetes Zentrum zu ermöglichen.
Der Kölner Jugendring e.V. setzt sich seit Jahren für die stärkere Partizipation von Kindern und Jugendlichen ein. Seit dem ersten Tag haben Jugendliche und junge Erwachsene in der Wiersbergstrasse 44 die Organisation des bisher nur geduldeten „Autonomen Zentrum“ komplett selbst in die Hand genommen. Seit Wochen finden dort politische und kulturelle Veranstaltungen statt, wird das Zusammenleben und Instandsetzen demokratisch und partizipativ organisiert.
Diese Partizipation Jugendlicher an dem kulturellen Angebot ihrer Stadt darf nicht ordnungspolitisch beantwortet werden.
Der Kölner Jugendring e.V. würde einen möglichen Trägerverein gerne in der Umsetzung eines selbst verwalteten Zentrums unterstützen und bittet die Verwaltung, sich um eine legale Nutzung der Gebäude in der Wiersbergstrasse zu bemühen.
Kölner Jugendring wählt neue Vorsitzende
Köln, den 10.05.2010 - Am Donnerstag wählten die Delegierten des Kölner Jugenring e.V. Sarah van Dawen einstimmig zur neuen Vorsitzenden.
Sarah van Dawen machte in ihrer Bewerbungsrede besonders auf die strukturelle Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam, die zudem in den Medien und der Gesellschaft eher als "Problem" empfunden werden, als als "Menschen, die etwas zu sagen haben, und die gehört werden müssen". Als Aufgabe des Kölner Jugendrings beschrieb sie die Stärkung der Vielfalt der Jugendarbeit in Köln, "denn Kinder und Jugendliche sind unterschiedlich, sie haben unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Die Vielfalt der Verbände und Intitativen muss gestärkt werden, statt sie mit Kürzungen zu gefährden".
Des Weiteren sprach die Vollversammlung ihre Solidarität mit dem Autonomen Zentrum Kalk aus.
ForumFamilie 2010
ForumFamilie 2010
03.05.2010 – Am 29. April 2010 fand das ForumFamile 2010 im historischen Rathaus Köln statt, zudem das Bündnis für Familie eingeladen hatte. Zu dem Thema „Was brauchen unsere Kinder? Ganztag in NRW – zwischen Aufbewahrung und Bildungsanspruch!“ sprachen Herr Oberbürgermeister Roters, Herr Stranz (Geschäftsführer der Vereinigung der Waldorfkindergärten NRW), Frau Dr. Kleinen (Landschaftsverband Rheinland) und Herr Kascha (Paritätisches Jugendwerk NRW). Nach den Vorträgen wurde in drei Gruppen (Vorschualter, Primarbereich und Sekundarstufe I) diskutiert und Forderungen an die Politik formuliert, welche im Anschluss an die Arbeitskreise den PolitikerInnen (Herr Dr. Albach/ FDP, Frau Asch/ Bündnis 90 die Grünen, Frau Dr. Butterwegge/ die Linke und Frau Hack/ SPD) vorgebracht und zur Diskussion gestellt wurden.
mehr...Bündnis "Keine Stimme für Nazis"
Die Postkartenaktion des Bündnisses "Keine Stimme für Nazis" startet!
Ab dem heutigen Tag werden kölnweit 20.000 Postkarten und 10.000 Briefkastenaufkleber verteilt. Zudem wird noch fieberhaft an der Internetseite www.keinestimmefuernazis.de gearbeitet, die demnächst freigeschaltet werden soll.
Die Postkarten und den Briefkastenaufkleber könnt Ihr Euch vorab schon einmal unten anschauen:
Wahl-O-Mat zur Landtagswahl NRW startet am 17.04.2010
Jugendverbände unterstützen den Wahl-O-Mat und rufen junge Menschen zur Wahl auf.
Am Samstag, 17. April 2010 geht der Wahl-O-Mat in Nordrhein-Westfalen wieder online. Bereits zur letzten Landtagswahl erfolgreich eingesetzt, bietet der Wahl-O-Mat auch dieses Mal wieder Entscheidungshilfen zur Frage „Wen soll ich wählen?“.
Der Wahl-O-Mat ist ein Kooperationsprojekt der Bundeszentrale für politische Bildung, der Landeszentrale für politische Bildung NRW und dem Landesjugendring NRW.
„Für die Jugendverbände ist der Wahl-O-Mat ein tolles Online-tool, um junge Menschen für politische Themen zu interessieren. Mit Hilfe des Wahl-O-Mat lassen sich hervorragend spannende Diskussionen anzetteln“ berichtet Alexandra Horster, Vorsitzende im Landesjugendring NRW. „Wenn sie sich mit konkreten Fragen auseinandersetzen, merken junge Menschen plötzlich, wie stark politische Entscheidungen sich ganz konkret auf ihre Lebenssituation und ihre Zukunftsperspektiven auswirken. Für die Jugendverbände ist daher auch wichtig, dass eine Jugendredaktion die 38 Fragen im Wahl-O-Mat erarbeitet und die Perspektive der jungen Generation auf Politik einbringt.“
Mit „Sinnvoll wählen“ führt der Landesjugendring parallel eine eigene landesweite Kampagne durch, um junge Menschen dafür zu gewinnen, zur Wahl zu gehen. Gleichzeitig ruft der Landesjugendring NRW dazu auf, ein klares Zeichen gegen rechtsextreme und demokratiefeindliche Parteien zu setzen. Kurz vor der Landtagswahl wird der Landesjugendring dazu eine Postkartenaktion an Erstwähler/innen starten mit dem Titel: „Die Null muss stehen - keine Stimme für rechtsextreme Parteien“.
Weitere Informationen unter:
www.wahlomat.de
www.sinnvollwaehlen.de
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17. April 2010: Armut macht Wut
Am 20. Februar 2010 haben die Falken aus NRW ihre Kampagne "Armut macht Wut!" eröffnet. Über 200 jugendliche und erwachsene GruppenhelferInnen kamen dazu im Stadtteilzentrum Pluto in Herne zusammen.
Jedes vierte Kind in NRW ist arm. In seiner Eröffnungsrede machte Stefan Krämer, Landesvorsitzender der Falken, deutlich, dass dies ein unhaltbarer Zustand ist. Kein Kind und kein Jugendlicher sollte unter diesen unakzeptablen Bedingungen aufwachsen. Dafür werden sich die Falken in NRW vehement einsetzen.
Am 17. April holt der Kreisverband den Kampagnenbus nach Köln! Ihr seid herzlich eingeladen, zwischen 10 und 16 Uhr auf den Neptunplatz in Köln-Ehrenfeld zu kommen. Dort gibt es eine Bodenzeitung, eine Hüpfburg und andere interessante Mitmach-Möglichkeiten.
17. April 2010: Check die Parteien
Wahl-o-Mat-Party mit "Luxuslärm" im Landtag in Düsseldorf: Am 9. Mai ist Landtagswahl. Als Entscheidungshilfe gibts von der Landeszentrale für politische Bildung wieder einen "Wahl-o-Mat", mit dem Du herausfinden kannst, welche Partei Deiner Meinung am nächsten kommt. Das Tool wurde von einer Jugendredaktion erstellt und wird mit einer Party im Landtag eröffnet.
PS: An der letzten Landtagswahl beteiligten sich nur 32,7 Prozent der U25-Wahlberechtigten – raff Dich auf!
27. April 2010: Jugendhilfeausschuss berät über die Vorschläge zum Bürgerhaushalt
Ganz oben auf der Wunschliste des Bürgerhaushalts: Der Erhalt der Jugendzentren in Köln! Am 27. April wird über diesen und weitere Vorschläge zum Bereich Jugend im Jugendhilfeausschuss diskutiert. Zeit, sich bemerkbar zu machen und die PolitikerInnen daran zu erinnern, dass Jugendarbeit Zukunftsarbeit ist. Ihr könnt die Diskussionen auf der Zuschauertribüne verfolgen!
30. April 2010: Keine Kürzungen für Kurze
Der Haushalt für das Jahr 2010/2011 wird zwar wahrscheinlich erst im Oktober beschlossen, aber bereits jetzt wird das Geld für die Jugendarbeit gekürzt. Darunter leiden alle Angebote in der Jugendarbeit, viele sind bedroht. Am 30. April zeigen die Jugendzentren bei einem Aktionstag auf dem Rudolfplatz zwischen 17 und 19 Uhr, wie vielfältig ihre Angebote sind. Hingehen, mitmachen!
Israelaustausch 2010
30.03.2010 - Auch in diesem Jahr wird das Austauschprojekt mit Israel fortgeführt. Deshalb möchten wir Euch/ Sie bitten, interessierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter zur Teilnahme zu motivieren.
Das diesjährige Fachthema, unter welchem die Begegnung stattfinden wird, lautet: Integration von Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen, Migranten in der Jugendarbeit.
Unter folgendem Link können Ausschreibung und Anmeldung zu dem Austausch heruntergelden werden:
Kölner gestalten Zukunft – Vereint gegen Sozialabbau
25.03.2010 - Der Kölner Jugendring e.V. für eine geschlossene Einheit aus Wohlfahrts- und Jugendverbänden/ -einrichtungen gegen sozialen Abbau.
Köln steht, ebenso wie viele andere Kommunen auch, vor der Aufgabe mit immer geringeren Mitteln in großem Umfang Leistungen erbringen zu müssen. In dieser Situation darf jedoch nicht die Zukunft unserer Gesellschaft aus den Augen verloren werden.
Der Kölner Jugendring e.V. hat sich der Kampagne „Kölner gestalten Zukunft“ der Wohlfahrtsverbänden angeschlossen, da ein solidarischer Zusammenhalt aller sozial tätigen Einrichtungen und Organisationen in der jetzigen Situation unerlässlich ist. Der Kölner Jugendring fordert als legitimierte Vertretung der Kölner Kinder und Jugendlichen die Politik auf den sozialen Zusammenhalt der Stadt und die Zukunft und Gegenwart von Kinder und Jugendlichen nicht zu gefährden. Gestaltungs- und Wirkungsfreiräume müssen auch in Zukunft sichergestellt werden! Hier ist ein Mehr, nicht ein Weniger vonnöten.
Die Unterstützung und Mitarbeit an der Kampagne „Kölner gestalten Zukunft“ bedeutet für uns mit einer Stimme auf die prekäre Lage aufmerksam zu machen, mit einer Stimme in der Öffentlichkeit zu stehen und mit einer Stimme dem Sozialabbau entgegenzutreten.
Wir teilen die Sorge der Wohlfahrtsverbände, dass diese schwierige Haushaltslage dazu führt, mit einer grob und großflächig angelegten Kürzungsmaßname die soziale Infrastruktur dieser Stadt an vielen Stellen unwiederbringlich zu zerstören.
Kinderkultursommer 2010
25.03.2010 - Auch diesen Sommer bietet die Kölner Spielwerksatt e.V. in Zusammenarbeit mit dem Theaterterapeutischen Zentrum wieder den Kinderkultur Sommer an.
mehr...Fachgespräch „Kommunen finanziell am Ende – und die Jugendarbeit?“
22.03.2010 - Am 17.03.2010 lud der Landesjugendring NRW zu einem Fachgespräch zum Thema "Kommunen finanziell am Ende - und die Jugendarbeit" ein. Als Gesprächspartnerin bzw. Gesprächspartner waren die Beigeordnete und Leiterin des Dezernates Arbeit, Jugend und Soziales des Städtetages NRW Verena Göppert sowie der Gruppenleiter der Gruppe Jugend im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen Markus Leßmann eingeladen. Verdeutlichend dargestellt und Diskutiert wurden folgende Themen:
I. Haushaltslage in den Städten
4 Städte haben einen ausgeglichenen Haushalt (Düsseldorf, Bonn, Krefeld und Willich)
21 Städte haben einen „fiktiven“ Haushaltsausgleich. D.h. ihr Haushalt ist nur auf dem Papier ausgeglichen, in der Realität geht es ihnen finanziell schlechter
12 Städte stehen vor dem Aus. D.h. sie stehen an der Grenze zu einem Haushaltsicherungskonzept (HSK)
2 Städte sind im Aus. D.h. sie sind finanziell handlungsunfähig und befinden sich im HSK
II. Ursachen
Struktureller Wandel (viele ehemalige Kohlebaugebiete)
Entwicklung der Einnahmen (Verringerung der Gewerbesteuer)
Ausgabenentwicklung (Förderung im Sozialbereich wird immer umfangreicher)
Ständig neue Aufgaben ohne sichere Finanzierung
in NRW gibt es viele Städte mit strukturschwachen Gebieten, so liegen die Sozialabgaben in NRW im Durchschnitt bei 662 € pro Person, in allen übrigen Alten Bundesländern bei 513 € pro Person.
III. Konsequenzen für die Handlungsfähigkeit der Kommunen
Nur 4 Städte können „normal“ wirtschaften
2010 werden fast 60 Prozent der NRW-Städte ein HSK bekommen
IV. Haushaltssicherungskommune
Diese Kommunen haben keinen Haushaltsplan, sondern eine vorläufige Haushaltsführung als allein rechtliche Grundlage
Eine Kommune muss ein HSK haben, wenn:
1. sie ihren Haushalt mittelfristig nicht ausgleichen kann, dann gilt sie als genehmigte
Haushaltssicherungskommune, oder
2. sie nicht einmal mehr dies schafft. Dann gilt sie als nicht genehmigte Haushaltssicherungskommune
Auf sie kommen massive Einschränkungen des finanziellen Spielraums zu:
Ausgaben dürfen nur noch getätigt werden, wenn sie rechtlich verpflichtend oder notwendige Aufgaben sind
Kredite dürfen nur noch für Investitionen aufgenommen werden, für diese gelten jedoch hohe Auflagen
Vermögen muss veräußert werden (Dresden hat mit dem Verkauf von Sozialwohnungen seinen Haushalt saniert)
Freiwillige Leistungen müssen schrittweise reduziert werden
V. Freiwillige Leistungen(?)
Eine Gemeinde ist nach den Paragraphen 11, 12 und 74 des SGB 8 verpflichtet die Jugendarbeit zu fördern. Doch der Umfang dieser Förderung ist nicht festgelegt: „Über die Art und Höhe der Förderung entscheidet der Träger der öffentlichen Jugendhilfe im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel nach pflichtgemäßem Ermessen.“ (SGB 8 §74 Abs. 3)
Pressemitteilung: NRW-Jugendverbände fordern den Erhalt der Jugendarbeit _____________________________________________________
Jugenhilfeausschuss tagt – Ausblick
16.03.2010 – Am Nachmittag tritt im Ratssaal der Jugendhilfeausschuss zusammen. Ein kleiner Ausblick auf einige Themen, die auf der Tagesordnung stehen:
Anfrage Verteilung von Mitteln für Partizipationsprojekte
Die Frage der jugendpolitischen Sprecherin der Grünen, Frau Jahn, nach welchen Kriterien Partizipationsprojekte bei der Mittelvergabe ausgewählt wurden, beantwortet die Verwaltung so:
"Der Schwerpunkt der Auswahlkriterien wurde auf politische Partizipations- und Entscheidungsprozesse im kommunalen Handlungsumfeld, bezogen auf das Lebensumfeld von Kindern und Jugendlichen gewählt."
Demnach wurden die nach der Haushaltssperre von 15 % verbliebenen Mittel von 17.000 Euro für Partizipationsaufgaben so verteilt, dass 8 Projekte unterschiedlicher freier Träger durchgeführt werden konnten. Anträge waren über die doppelte Summe eingegangen, bei gleichmäßiger Verteilung auf die Antragstellenden hätte jedoch keines der Projekte durchgeführt werden können.
Spielplatzpatenschaften
Das Konzept der Spielplatzpatenschaften läuft in Köln recht erfolgreich, kürzlich wurden die SpielplatzpatInnen im Rathaus geehrt. Jedoch gibt es noch über 300 Spielplätze, die auf PatInnen warten – wenn Ihr als Gruppe oder Einzelperson, Verband oder Initiative Interesse habt, wendet Euch an das Amt für Kinderinteressen unter (0221) 221-24145 und 221-26012 oder per mail unter jugendamt@stadt-koeln.de
Mehr Infos unter: www.stadt-koeln.de/2/familie/spielplatzpaten/
Rat berät über mehr Anerkennung für ehrenamtliche HelferInnen
Wer sich engagiert hat Anerkennung verdient, meint der Rat der Stadt Köln und diskutiert gemeinsam mit zahlreichen Trägern über Formen der Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit, u.a. etwa durch eine "Ehrenamtskarte", die Vergünstigungen für städtische Einrichtungen o.ä. gewähren könnte. Eine besondere Berücksichtigung jugendlicher EhrenamtlerInnen finden dabei außer bei der JugendleiterInnencard bisher nicht statt – eine Anregung für die Jugendverbände, ihrerseits Vorschläge einzubringen, wie jugendliches Engagement besonders gewürdigt werden kann. www.engagiert-in-koeln.de bietet übrigens die Möglichkeit, ehrenamtliche HelferInnen zu suchen und finden.
Stadt Köln: Ferienangebote im Netz
Eine große Übersicht über die Ferienangebote der Stadt und zahlreicher freier Träger für die Oster-, Sommer- und Herbstferien bietet die Internetseite der Stadt Köln unter www.stadt-koeln.de/Veranstaltungskalender. Alle Ferienfahrten werden ab Mitte März unter www.stadt-koeln.de/2/kind-jugendferien veröffentlicht.
Karneval: Positive Bewertung für Glasverbot und "Keine Kurzen für Kurze"
Die Verwaltung bewertet in einer ersten Rückmeldung sowohl das erstmals ausgesprochene Glasverbot positiv als auch die wiederum erweiterte Kampagne "Keine Kurzen für Kurze". So gab es aufgrund des Glasverbots dieses Jahr so gut wie keine Schnittverletzungen bei Jugendlichen. Die Zahl der Inobhutnahmen und betreuten alkoholisierten Jugendlichen sank leicht, allerdings führen die HelferInnen dies auch auf die kalte Witterung und damit niedrigere Anzahl Feiernder zurück. Eine endgültige Auswertung steht noch aus.
Kölner Jugendring e.V. traf sich mit dem Oberbürgermeister
Köln, den 11.3.2010 - Gestern traf sich eine Delegation des Vorstands des Kölner Jugendring e.V. mit Oberbürgermeister Jürgen Roters.
Ziel dieses Termins war den Jugendring und seine Arbeit dem neuen Oberbürgermeister vorzustellen,
aber auch wichtige Themen wie: die Partzipation von Kindern und Jugendlichen in Köln, etwaige Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit und die Besetzung des Jugendhilfeauschusses anzusprechen.
Das Gespräch verlief durchweg positiv. Die größte Aufmerksamkeit schenkte Herr Oberbürgermeister Roters dem Thema Partizipation. Hier würde er sich gerne an Themen und Aktionen beteiligen und mit dem Kölner Jugendring e.V. zusammenarbeiten. Zudem kann er sich vorstellen ein Grußwort für die, für den 2. Oktober 2010 geplante, Jugend-Vollversammlung zu schreiben oder auch die Schirmherrschaft für diese zu übernehmen. Ebenso möchte er sich bei den Haushaltsverhandlungen für die Kinder- und Jugendarbeit in Köln einsetzen. Weiterhin bekundete Herr Roters sein Interesse an einer, vom Kölner Jugendring e.V. entwickelten, Lösung zur Besetzung der Sitze im Jugendhilfeausschuss.
Die Sonne von Haiti

Köln, den 11.3.2010 - Offene Ganztagsschule Baadenberger Straße gestaltet großen Nachmittag in der Schule am 12. März. Rhythmus und Bewegung stehen an erster Stelle. Einnahmen für Kinder in Haiti.
Mit einem gestalteten Nachmittag am 12. März ab 15 Uhr in der Offenen
Ganztagsschule (OGS) Baadenberger Straße wollen die Schulkinder Kindern im
Erdbebengebiet von Haiti finanziell unterstützen. Neben einem Flohmarkt und einer
Cafeteria wird es ein tolles Programm in der Turnhalle zu bestaunen geben. Die
AG´s Rhythmus erleben, Tanz und Sing and Move werden den Zuschauern kräftig
Bewegung darbieten. Des Weiteren werden die OGS-Kinder eine Live-Performace
mit Licht und Rhythmen zum Thema „Die Sonne von Haiti“ präsentieren.
Offene Kinder- und Jugendarbeit in Köln

10 Prozent Kürzungen bedeuten:
10 Prozent weniger Chancengleichheit, Integration und Demokratie
Köln, den 8.3.2010 - Bildung findet nicht nur im Elternhaus, Kindergärten und Schulen statt - sondern auch in Jugend-einrichtungen! Hier werden die Kinder und Jugendlichen aktiv begleitet, Wege geebnet, Potentia-le identifiziert und gefördert. Doch auch hier will die Stadt Köln kürzen! Die geplanten Kürzungs-vorschläge werden dazu führen, dass viele Jugendeinrichtungen ihre Pforten schließen müssen. Jugendliche, die selbst theoretisch nur 4,57 Euro pro Monat von Hartz IV für die Freizeitgestal-tung zur Verfügung haben, sind auf unsere nichtkommerziellen Angebote dringend angewiesen. Die Straße statt sinnvoller Orte (Oasen) der Nähe und Begegnung ist sonst die Alternative. Die Konsequenzen sind absehbar.
Die Falken in NRW starten ihre neue Kampagne
Köln, den 22.2.2010 - Am 20. Februar 2010 haben die Falken aus NRW ihre Kampagne "Armut macht Wut!" eröffnet.
Armut-macht-Wut-Bus: http://www2.wir-falken.de/uploads/pic_3361841_2_full.jpg
Über 200 jugendliche und erwachsene GruppenhelferInnen kamen dazu im Stadtteilzentrum Pluto in Herne zusammen.
Jedes vierte Kind in NRW ist arm. In seiner Eröffnungsrede machte Stefan Krämer, Landesvorsitzender der Falken, deutlich, dass dies ein unhaltbarer Zustand ist. Kein Kind und kein Jugendlicher sollte unter diesen unakzeptablen Bedingungen aufwachsen. Dafür werden sich die Falken in NRW vehement einsetzen.
In seinem anschließenden Grußwort wünschte der Herner Bürgermeister Ingo Bontempi (CDU) den Falken viel Erfolg bei ihrem Einsatz gegen Kinderarmut.
Heinz Hilgers, Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, schilderte beeindruckend unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche heute aufwachsen und wie ungleich ihre Chancen verteilt sind. Er rief dazu auf, Kinder und Jugendliche wertzuschätzen und ernst zu nehmen. Eine Voraussetzung dazu ist die volle Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention, wie sie auch die Falken fordern. Er gab den Falken darüber hinaus viele wertvolle Anregungen für ihren Einsatz gegen Kinderarmut mit auf den Weg.
Heinz Hilgers: http://www2.wir-falken.de/uploads/pic_3361841_3_full.jpg
Am Nachmittag bereiteten sich die HelferInnen in acht unterschiedlichen Workshops auf vielfältige Aktionen vor Ort vor. Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen werden sie in ganz NRW - von Bielefeld bis Aachen - in den kommenden Monaten auf das Thema Kinderarmut aufmerksam machen und sich für die Umsetzung ihrer Forderungen einsetzen.
NRW: Armut macht Wut: http://www2.wir-falken.de/uploads/pic_3361841_full.jpg
Ihre Ideen trugen sie zum Ende der Veranstaltung symbolisch mit einem Puzzle, das den Umriss von NRW zeigt, zusammen.
Mit einer Luftballonaktion schickten sie ihren Kampagnenbus auf die Reise durchs Land.
Ballonaktion: http://www2.wir-falken.de/uploads/pic_3361841_1_full.jpg
Alle Informationen zur Kampagne und den Aktionen vor Ort gibt’s auf der Kampagnenhomepage: http://www.armut-macht-wut.de.
BV Rodenkirchen beruft Jugendbeirat ein
Köln, den 18.2.2010 - Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat in ihrer Sitzung vom 25. Januar 2010 beschlossen, gemeinsam mit Jugendlichen ein Konzept für mehr Jugendbeteiligung zu erarbeiten. Dazu soll zunächst ein Arbeitskreis gebildet werden, zu dem auch Jugendliche aus Einrichtungen und Schulen im Stadtbezirk eingeladen werden. Der Beschluss im Wortlaut:
"Die Verwaltung wird gebeten, interessierte Jugendliche der im Bezirk ansässigen Schulen und Jugendeinrichtungen zu einem gemeinsamen Arbeitskreis mit der Bezirksvertretung einzuladen.
Ziel dieses Arbeitskreises soll die gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes sein, wie die Kinder und Jugendlichen im Stadtbezirk zukünftig an politischen Entwicklungen beteiligt werden können, um damit einen Dauerhaften und nachhaltigen Dialog zwischen Jugendlichen und Politik im Bezirk zu initiieren."
Auf der Sitzung der Bezirksvertretung stellte Dorothee John, Leiterin des Amtes für Kinderinteressen, zahlreiche Mitwirkungsformen vor. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf der Beiteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Stadtplanung.
Infos:
Protokoll der BV-Sitzung
Kölner Jugendring e. V. gegen kommunale Kürzungen im Bereich Kinder und Jugendarbeit
Köln, den 2.2.2010 - Nachrichten aus anderen Kommunen in NRW zeigen, dass schon jetzt viele Jugendhilfeträger, Jugendverbände und Jugendeinrichtungen von massiven Kürzungen betroffen sind. In Köln ist das noch nicht der Fall, dennoch will der Kölner Jugendring Stellung nehmen, bevor etwas passiert.
Aufgrund dessen hat sich der Kölner Jugendring e.V. nun geschlossen gegen kommunale Kürzungen im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit ausgesprochen. Trotz der Haushaltskrise darf an unserer Zukunft nicht gespart werden.
”Obwohl die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Köln meist noch eine freiwillige Leistung ist, muss die Stadt dafür sorgen, dass ihre jüngsten EinwohnerInnen eine Zukunft in dieser Stadt haben“, fordert der Kölner Jugendring. Zahlreiche Verbände und Initiativen, die sich auch im Kölner Jugendring zusammengeschlossen haben, tragen Sorge, dass Kinder und Jugendliche in Köln Möglichkeiten geboten bekommen, vielfältige Spiel-, und Freizeit-, kulturpädagogische und Bildungsangebote vorfinden, oder Orte, in denen sie sich eigenverantwortlich und selbstorganisiert verwirklichen können. ”Nehmt der Jugend nicht diese FreiRäume“, appelliert die Vollversammlung des Kölner Jugendrings. Die außerschulische Bildungs- und Jugendarbeit sei eine wichtige Säule für die Sozialisation und Integration der heranwachsenden Zukunft, und an der Zukunft dürfe nicht gespart werden. Die Vollversammlung des Kölner Jugendring e.V. vom 1. Februar 2010 hat darum beschlossen, dass alle Mitgliedsverbände und der Vorstand des Kölner Jugendring e.V. sich gegen eine Kürzung im Kinder und Jugendbereich aussprechen.
THE BALL zu Gast bei köln kickt

"The BALL" ist die Olympische Fackel des Fußballs. Ende Januar 2010 beginnt seine Reise durch Europa und Afrika, wo er - pünktlich zum Auftakt der Weltmeisterschaft - am 6. Juni 2010 in Süafrika landen wird.
Zum Start seiner Reise durch Deutschland, hat köln kickt die Ehre, ihn am 30. Januar 2010 begrüßen zu dürfen.
mehr...Ausblick Jugendhilfeausschuss am 26.1.2010
Umsetzung Bürgerhaushalt 2008
Köln, 22.1.2010 - Zum Bürgerhaushalt gehört auch der regelmäßige Bericht über die Umsetzung der Vorschläge. Die Verwaltung berichtet zum Jugendhilfeausschuss am kommenden Dienstag über den Stand von 24 Vorschlägen aus dem Bürgerhaushalt 2008. Bereits umgesetzt sind davon 10. Hauptsächlich handelt es sich um die Erneuerung bzw. Umgestaltung von Spielplätzen. So wurden u.a. der Honnefer Platz in Klettenberg und der Reischplatz in Deutz umgebaut und neu eröffnet. Drei Vorschläge fanden sich im Bürgerhaushalt, waren aber vorher schon von der Politik beschlossen worden und sind ebenfalls umgesetzt. Auch hier handelt es sich um Spielplatzsanierungen.
Auf vier Anfragen wurde nur allgemein geantwortet, da es sich um übergreifende Vorschläge handelte, etwa generell mehr für Spielplätze zu tun. Einer Anfrage wurde zugestimmt, jedoch ohne Mittelbereitstellung, sodass sie erstmal nicht umgesetzt werden kann. Drei Maßnahmen befinden sich in Planung, hier handelt es sich vor allem um die Neuanlage von Bolzplätzen, so u.a. in Longerich am Dädalusring.
Außerdem auf der Tagesordnung...
- Ein Antrag der CDU-Fraktion für ein Modellprojekt "OGTS spezial": Ziel sind spezielle Gruppen bzw. Angebote für Kinder mit besonderem Förderungsbedarf, vor allem in sozialen Brennpunkten. Die Gruppen sollen die 2010 auslaufenden Hortgruppen ersetzen und Platz für rund 300 Kinder bieten. Die FDP-Fraktion fordert demgegenüber einen Erhalt der Hortgruppen in sozialen Brennpunkten. Dem steht ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2006 entgegen.
- Bericht der Verwaltung zur Umsetzung der Ganztagsoffensive in derSekundarstufe I:
Von 173 im Rat beschlossenen Gruppen existieren derzeit 94. Laut Verwaltung bestand für das laufende Schlujahr einerseits nicht mehr Nachfrage seitens der Eltern. Andererseits konnten manche Gruppen aufgrund laufender Baumaßnahmen noch nicht eingerichtet werden. Weitere Kinder wurden durch gebunde Ganztagsangebote aufgefangen.
Die Gruppen verteilen sich auf 22 Gymnasien, 14 Realschulen, 11 Hauptschulen und 7 Förderschulen.
Der Beschluss über die Bezuschussung der Ganztagsangebote steht ebenfalls an.
- Antrag des Deutschen Roten Kreuzes auf Zuschuss für das Projekt Power Pänz zur Ausbildung von ErsthelferInnen
- Antrag auf Sanierung und Umgestaltung dreier Spielplätze in Deutz, Rodenkirchen und Eil. Die Umgestaltung wurde mit Beteiligung der Anwohnerkinder geplant.
Neue Geschäftsführung

Tobias Agreiter legt sein Amt nieder.
Neue Geschäftsführerin gefunden.
Köln, 12. Januar 2010 - Wir gratulieren unserem Geschäftsführer Tobias Agreiter zu seiner Wahl zum neuen Diözesanvorsitzenden des BDKJ im Erzbistum Köln. Leider ist damit auch die Aufgabe seiner Geschäftsführertätigkeit im Kölner Jugendring verbunden. Wir danken Tobias für seine kompetente und sehr zuverlässige Unterstützung des Kölner Jugendring in den letzten Jahren und wünschen ihm für seine neuen Aufgaben viel Erfolg und alles Gute!
Gleichzeitig freuen wir uns eine geeignete Nachfolgerin gefunden zu haben. Kathrin Löbbert wird die Geschäftsführungstätigkeiten zum 15. Januar 2010 aufnehmen.
Wir wünschen uns viel Erfolg auf dem gemeinsamen Weg im Kölner Jugendring und möchten sie herzlich begrüßen!
Jugendamtsleiterin verspricht: „4 Projekte setzen wir um!“
Kinder und Jugendliche an der Stadtplanung beteiligt
Köln, 22.12.2009 - „Ihr wisst alles besser und das wollen wir hören“, begrüßte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes am vergangenen Freitag rund 50 Kinder und Jugendliche im Rathaus. Diese hatten sich im Rahmen des „Modellvorhabens kinder- und jugendgerechte Stadtplanung“ viele Gedanken gemacht, wie Veedel und Freizeiteinrichtungen verbessert werden könnten.
Ihre Vorschläge stellten sie am vergangenen Freitag im Theo-Burauen-Saal im Rathaus vor. Diese reichten vom einfachen Wunsch nach einer Sitzgelegenheit auf der Freifläche des Escher Clubs („Eine Bank würde uns schon reichen“) über legale Graffitiflächen bis zu einem Anbau für das Bürgerzentrum „Et Sozi“ in Vingst, denn „das platzt wirklich aus allen Nähten“, wie Workshopteilnehmer Daniel (19) berichtete. Mit viel Kreativität hatten die VingsterInnen Modelle gebastelt und Raumkonzepte erarbeitet; TeilnehmerInnen aus anderen Stadtbezirken präsentierten ihre Ergebnisse in Form von Wandtafeln, Wunschkartons und Stadtplänen mit Verbesserungsvorschlägen.
Quer durch alle Beiträge zog sich immer wieder ein zentrales Thema: „Gebt uns Platz!“. Besonders nachdrücklich auf den Punkt brachte es die Gremberghovener Vertreter mit dem Rap „Die vergessenen Kinder der Vorstadt“: „Wir brauchen doch nur ein bisschen Platz für Träume/Doch hier ist es so trist, hier platzen nur Träume“.
Immer wieder hakten die Kinder und Jugendlichen bei der anschließenden Fragerunde nach: „Werdet Ihr auch umsetzen, was wir erarbeitet haben?“. Jugendamtsleiterin Carolin Krause und Elke Müßigmann vom Stadtplanungsamt erklärten die vielfältigen Hürden bei der Umsetzung von Planung in die Realität, waren aber zuversichtlich, viele kleine Vorschläge schnell zu realisieren. Der zehnjährige Paul aus Weiden fragte schließlich ganz konkret: „Könnt Ihr versprechen, dass Ihr wenigsten vier Sachen umsetzt, von allen, die wir vorgeschlagen haben?“ Das versprach Krause und nannte auch einen konkreten Termin: In einem Jahr soll der nächste „Dialog der Akteure“ stattfinden.
Kölner Bürgerhaushalt: Kölner Jugendring e. V. ruft Kinder und Jugendliche zur Mitwirkung auf
Zur Halbzeit der Mitwirkungsphase des 2. Kölner Bürgerhaushaltes ruft der Kölner Jugendring e.V. alle Schulklassen, Jugendeinrichtungen, -verbände und -initiativen, aber auch einzelne Kinder und Jugendliche auf, ihre Vorschläge in die Haushaltsplanung einzubringen. Das diesjährige Themenfeld Schule/Bildung etwa berührt nicht nur den Lebensalltag, sondern vor allem auch die Lebensperspektive junger Menschen; Ihre Wünsche und Forderungen sollten daher bei der Planung im Mittelpunkt stehen.
Der Kölner Jugendring begrüßt, dass die Mitwirkung keinerlei Altersbeschränkungen unterliegt. Auch die Vielfalt der technischen Mitwirkungsmöglichkeiten und Zugangs-formen, ob online oder schriftlich, telephonisch oder in Bürgerversammlungen findet Zustimmung bei den JugendvertreterInnen.
Gleichzeitig kritisiert der Kölner Jugendring grundsätzliche Einschränkungen des Kölner Modells: So sorgt die Beschränkung der Mitwirkung auf zwei Themen dafür, dass nur Mittel innerhalb der ausgewählten Felder verschoben werden können. Eine grundsätzlich andere Weichenstellung durch Umschichtung von Mitteln aus anderen Bereichen ist nicht möglich. „Unter dem Sparzwang konkurrieren so z.B. Schulen gegeneinander um Ausstattungs- oder Renovierungsmittel, anstatt dass grundsätzlich andere Ausgaben zugunsten einer umfassenden Verbesserung der Schulsituation umgewidmet werden.“, führt der Jugendring-Vorsitzende Gregor Stiels aus.
Darüber hinaus haben die im Bürgerhaushalt erarbeiteten „Best-Of“-Vorschlagslisten keine bindende Wirkung. Zwar haben sich die Ratsmitglieder freiwillig verpflichtet, den Empfehlungen des Bürgerhaushalts zu folgen, doch stehen dem teilweise anderslautende Empfehlungen der Verwaltung, Mittelbindungen, Sparzwänge oder andere Grundsatzentscheidungen entgegen.
Weitere Haushaltsteile sind durch Privatisierungen der städtischen Haushaltsplanung und damit dem direkten Einfluss entzogen worden. Die Vollversammlung des Kölner Jugendrings betrachtet daher das Kölner Modell des Bürgerhaushalts nur als ersten Schritt einer erweiterten und lebensweltnahen Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche.
Stiller Protest beim Tag der Jugend im Rathaus
"Keine Stimme für die Jugend?" fragte das Spruchband, das zur Eröffnung der fiktiven Jugendratssitzung von der Galerie des Ratssaals hing. Der Kölner Jugendring kritisierte damit erneut die Entscheidung der CDU, für den Jugendhilfeausschuss statt eines Jugendverbandsvertreters eine weitere Delegierte der Caritas zu nominieren. Beim Tag der Jugend im Rathaus waren Schülerinnen und Schüler von drei Schulen eingeladen, den Ablauf einer Ratssitzung nachzuvollziehen, einschließlich Vorbereitung, Aufteilung in Fraktionen, Antragstellung, Änderungsanträgen und Abstimmung. Ein gutes Planspiel, um Politikabläufe verstehen zu lernen, doch kein Mitbestimmungsmodell, trotz Beteiligung des Oberbürgermeisters, der Fachverwaltungen sowie KVB und Polizei. "Heute bist Du im Politikzoo - morgen bleibst Du draußen", hieß es auf den Flugblättern, mit denen der Kölner Jugendring sich an die Jugendlichen direkt wandte.
CDU nimmt der Jugend die Stimme
Rat befürwortet skandalösen Vorschlag
Zum Auftakt in die nächste Ratsperiode macht die CDU deutlich, dass ihr nicht viel an „mehr Transparenz und weniger Klüngel“ liegt.
Obwohl in den nächsten 5 Jahren das Thema Jugend ein Schwerpunkt sein sollte, ist die erste Amtshandlung der CDU, den Jugendlichen das Stimmrecht im Jugendhilfeausschuss zu entziehen.
Der Kölner Jugendring e. V. und seine Mitgliedsverbände und Institutionen haben in den letzten Jahren wie beim Projekt „Dein Köln Deine Wahl“ verstärkt die Jugendlichen dazu aufgerufen sich einzumischen und zu beteiligenden.
„Nun haben wir das deutliche Zeichen bekommen, dass sich das nicht lohnt. Ein Zeichen, dass man umgehend korrigieren muss!“, so Gregor Stiels, 1. Vorsitzender des Kölner Jugendrings.
„Wenn die CDU-Fraktionsspitze einen katastrophalen Fehler gleich zweimal macht, dann muss man sich die Frage stellen, ob die richtigen Leute die Entscheidungen treffen“, so der Vorsitzende weiter.
Vor 5 Jahren hatte die CDU noch die Wegnahme der Stimme des größten demokratischen Jugendverbands in der Stadt Köln als Fehler bezeichnet.
„Vorfahrt für Kinderrechte“
Weltkindertag in Köln
Mit vielen Mitmachgangeboten und einem partizipativen Bühnenprogramm stellten sich der Kölner Jugendring e.V. und seine Mitglieder beim 18. Weltkindertags- Fest in Köln vor. Unter dem Titel "Vorfahrt für Kinderrechte" drehte sich in diesem Jahr Alles rund um die UN-Kinderrechtskonvention, die vor genau 20 Jahren verfasst wurde. Dabei setzte der Jugendring ein besonderes Zeichen, denn neben den oft Elternorientierten Ständen war der "Knubbel" des Jugendrings ganzheitlich auf unsere Kinder abgestimmt!
Weiter Infos unter www.weltkindertag-koeln.de
Jugend macht Politik
"Dein Köln. Deine Wahl." geht in die heiße Endphase
Köln/13.08.2009 Im Rahmen einer Pressekonferenz überreichten Lena, Marion und André heute die Fragen, die "Dein Köln. Deine Wahl." gesammelt hat an die jugendpolitischen SprecherInnen der Parteien. Heiß diskutierte Themen vor den anwesenden PressevertreterInnen unter anderem: Wie geht Ihr eigentlich auf uns zu, was tut Ihr, um mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen?
Damit die Fragen nach der Pressekonferenz nicht gleich wieder vergessen sind, schnürten wir für jeden Sprecher und jede Sprecherin eine "Erinnerungspäckchen" – zu öffnen und zu beherzigen nach der Wahl! Darin finden sich Fragen zu Ausbildungsplätzen, Chancengleichheit, Jugendarbeit, Busverbindungen und KVB-Preisen, aber auch zu sozialer Integration, Kinderarmut u.v.m.
Die Antworten der fünf großen Ratsparteien auf die 15 meistgestellten Fragen findet Ihr ab nächste Woche auf dieser Seite - mit Hilfe unseres Wahlhelfers Wählix könnt Ihr dann vergleichen und habt so einen kleine Entscheidungshilfe für die Wahl am 30. August.
PS: Wer am 30.8. nicht da ist, kann jetzt schon Breifwahl beantragen!
Family and Friends - Gemeinsam über die Ziellinie
Mehr als 700 Teilnehmer sind am gestrigen Sonntag beim ersten Kölner Stadionlauf des DJK Sportverbandes Köln an den Start gegangen.
Köln/15.6.2009 - Unter dem Motto „Kirche läuft“ präsentierte der DJK-Sportverband Diözesanverband Köln rund um das Rheinenergie-Stadion eine Laufveranstaltung der anderen Art. Neben dem Hauptlauf über die eher ungewöhnliche Zehn-Meilen-Distanz bot das Rahmenprogramm etwas für jede Altersgruppe. Nicht zuletzt der durch die DJK Sportjugend betreute „Kindergarten“ schuf für Erwachsene die Möglichkeit, an den Läufen unbekümmert teilzunehmen. „Wir wollen uns abgrenzen von anderen Laufveranstaltungen“, erklärte Volker Lemken, Geschäftsführer des DJK-Sportverbandes. „Der Stadionlauf soll ein Familienereignis sein.“
Zahlreiche Stände der Organisatoren sowie Live-Musik schufen Volksfeststimmung auf den Wiesen vor dem Stadion. „Gerade der Gemeinschaftsgedanke ist für uns das Besondere an der Veranstaltung“, freute sich Läufer und DJK Sportarzt Albert Brüne. Er war zusammen mit seiner 35 Mann starken Laufgruppe aus Erftstadt gekommen.
Nach zehn Kilometern und 54 Minuten kam mit Herbert E. Müller der älteste Teilnehmer ins Ziel. Der 79-jährige Kölner ist passionierter Läufer: „Es ist toll, hier teilzunehmen. Ich laufe seit 50 Jahren und will zeigen, dass man auch im hohen Alter noch sportlich aktiv sein kann.“
Als Schirmherren fungierten Angelika Rüttgers, Ehefrau des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers, und Generalvikar Dr. Dominik Schwaderlapp.
Weitere Infos unter www.kirche-laeuft.de.
Kölner Jugendring e.V. wählt neuen Vorstand
Frischer Wind an der Spitze - Versammlung bestätigt gute Arbeit im letzten Jahr. Neue Vorstandsmitglieder eingeführt.
Köln/14.05.2009 Die Geschicke der Kinder- und Jugendverbandsarbeit sind auf der Vollversammlung des Kölner Jugendrings in Angriff genommen worden. Große Herausforderungen warten in der nächsten Zeit auf die Initiativen und Verbände, die sich im Kölner Jugendring zusammengeschlossen haben. So ist beispielsweise die Freischaltung der neuen Internetseite zur Kommunalwahlkampagne „Dein Köln. Deine Wahl.“ des Jugendrings und die damit verbundenen vielfältigen Möglichkeiten, Jugendliche zur Wahl zu motivieren und zu informieren durchweg positiv bewertet worden. www.deinkoelndeinewahl.de
Auch die Schaffung einer neuen Referatsstelle zum Thema „Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Köln“ wurde zielführend auf den Weg gebracht. Damit die vielseitige und vielfältige Arbeit des Kölner Jugendring e.V. Früchte für die Kinder- und Jugendverbände und Initiativen trägt, wurde auch bei den anstehenden Wahlen zukunftsorientiert entschieden. Gregor Stiels (Bund der Deutschen Katholischen Jugend), der bereits über Jahre im Vorstand sitzt, wurde mit großer Mehrheit von der Versammlung für weitere zwei Jahre in seinem Amt als erster Vorsitzender bestätigt. Ebenso wie Stiels wurden Dörte Schlottmann (jfc Medienzentrum), Christoph Horstkotte (Kölner Spielewerkstatt) und Manfred Gryschek (Beamtenbund-Jugend) wieder gewählt. Die Versammlung wählte jedoch auch neue Mitglieder an ihre Spitze. Sarah van Dawen (SJD Die Falken), Stefanie Hollberg (Sportjugend), Ingo Junker (Pfadfinderbund Mosaik), Sebastian Koerber (RheinFlanke gGmbH) und Arno Kühne (Evangelische Jugend) vervollständigen den neuen Vorstand. Nach einer langen Zeit, schieden Stefan Schmitz (Pfadfinderbund Mosaik), Jörn Ruchmann (Evangelische Jugend), Alexander Schüller (SJD Die Falken), Bernd Will (Arbeitsgemeinschaft Offener Türen) und Volker Lempken (Sportjugend) als Vorsitzende aus ihren Ämtern.
„Dein Köln. Deine Wahl.“ geht ins Netz
Jugend-Partizipationsprojekt zur Kommunalwahl jetzt online
Für die Kommunalwahl im Sommer sammelt der Kölner Jugendring unter dem Motto „Dein Köln. Deine Wahl.“ Fragen von Kindern und Jugendlichen – seit heute auch online unter http://www.deinkoelndeinewahl.de. Die Kampagne will junge Menschen animieren, sich an der Kommunalwahl zu beteiligen, vor allem aber auch dazu, selbst Fragen, Wünsche und Forderungen an die Politik zu artikulieren.
Die Internetplattform bietet die Möglichkeit, eigene Fragen abzuschicken und die Fragen anderer Jugendlicher zu bewerten. Alle Parteien sagten zu, den Usern bis zum 01. August eine Antwort auf ihre Fragen zu geben.
Darüber hinaus stellt die Seite umfangreiches Wissen rund um die drei Wahlen im Jahr 2009 zur Verfügung, etwa zu Terminen, Wahlverfahren und KandidatInnen und bietet Testabstimmungen wie zum Beispiel die klassische „Sonntagsfrage“.
Im Mitmachbereich finden Jugendliche darüber hinaus Onlinegalerien, um eigene Projekte zum Thema Wahlen, Partizipation oder jugendliche Perspektiven multimedial zu dokumentieren, etwa in Form von Fotos, Podcasts oder Filmen.
Später können sie auch ihre Fragen live im „Politchat“ stellen.
„,Dein Köln. Deine Wahl’ will Jugendliche anregen, aktiv ihre Interessen und Forderungen zu artikulieren, und das auf kreative Art und Weise“, so Projektmitarbeiterin Helga Wolf. Aktionsideen stehen ebenso zum Herunterladen bereit wie die Motive der begleitenden Postkartenaktion u.v.m.
"Europa und Du?!"
JukuKoeln.de führt im Vorfeld der anstehenden Europawahlen eine
Informationskampagne und einen Projektideenwettbewerb zum Thema Europa
und Jugendliche in Köln durch.
Mit einer umfangreichen Europa-Berichterstattung auf Portal http://www.jukukoeln.de, vielen Infos zu Strukturen der EU, den Kandidatinnen und kandidaten zur Europawahl und die Möglichkeiten für junge Menschen sich in Europa zu engagieren. Bei diesem Wettbewerb konnten Jugendliche für ihre Projektidee zum Thema "Europa in Köln" eine Förderung zur Umsetzung der Idee von bis zu 1000,- Euro erhalten.
Weitere Infos: http://www.europa-und-du.de
Das gesamte Projekt läuft unter dem Titel "Europa und Du?!" und findet
seinen Höhepunkt in einer Europagala am Mittwoch, den 20. Mai 2009 um 20 Uhr (Empfang ab 19 Uhr). Dort wird es ein buntes Programm aus Politik, Show und Zukunft geben. So werden bei einer Pdoiumsdiskussion zum Thema "Zukunft der Europäischen Union - Wie geht es weiter?" verschiedene Politiker mit dem Publikum und unserem Moderator diskutieren. Erwartet werden:
Dr. Lale Akgün, SPD, Mitglied des Bundestages
Ruth Hieronymi, CDU, Mitglied des Europäischen Parlaments
Max Löffler, Bundesvorstandssprecher der Grünen Jugend
Alexander Plahr, FDP, Europakandidat und Vizepräsident der European Liberal Youth
(Änderungen vorbehalten!)
Außerdem wird der Film "Treibhäuser der Zukunft" in einer Kurzversion vorgeführt. Daneben werden sich verschiedene Einrichtungen präsentieren und einige Showacts werden für etwas Abwechselung sorgen.
Weitreichende Beschlüsse auf der Vollversammlung des Kölner Jugendring e.V.
Köln/16.2.09 – Mit ca. 40 VertreterInnen aus 16 Mitgliedsverbänden und –Institutionen und weiteren Gastverbänden tagte am Montag vor Karneval die Vollversammlung des Kölner Jugendring e.V. und traf weit reichende Entscheidungen für die Jugendarbeit in der Stadt Köln. Einstimmig wurde die RheinFlanke gGmbH, die unter anderem mit der Straßenliga Köln Kickt in Köln qualifizierte Angebote für Jugendliche schafft, in den Kölner Jugendring aufgenommen. Mit einer großen Mehrheit verabschiedete die Versammlung zudem einen Beschluss zum Thema Partizipation. Der Beschluss ist als pdf unten angefügt.
Den großen Höhepunkt erfuhr die Veranstaltung dann mit dem Kampagnen-Start des Kölner Jugendring e.V. zur Kommunalwahl mit dem Titel „Dein Köln. Deine Wahl.“
„Du hast hier nichts zu sagen. Du gehörst hier nicht dazu. Du darfst hier nicht sein. Sätze, die Jugendliche (nicht nur) von Erwachsenen immer wieder hören. Wir greifen diese Sätze als provozierende Leitmotive auf, um Jugendliche zu bewegen sich einzumischen. Ziel des Projekts unter dem Motto „Dein Köln. Deine Wahl.“ ist es, gemeinsam mit Jugendlichen Fragen an die Kölner Kommunalpolitiker zu sammeln. Dies wird mithilfe einer Postkarten- und Mailaktion geschehen; der Einsatz weiterer Medien ist möglich. Die Antworten sollen den Jugendlichen als Orientierungshilfe bei der Wahl dienen, z.B. in Form eines „Wahl-o-Mats“. In den letzten Wochen der Kampagne wollen wir dann gezielt Jugendliche zur Wahl mobilisieren.“, so Helga Wolf, Projektmitarbeiterin für die Kampagne.
Mehr Infos gibt es in Kürze auf www.deinkoelndeinewahl.de
Jungendringler bekommt Bundesverdienstkreuz verliehen
Köln, 12.02.09 / Oberbürgermeister Fritz Schramma hat heute stellvertretend für Bundespräsident Horst Köhler Verdienstorden an vier vier Kölner überreicht: Helga Eylert aus Köln-Deutz, Wolfgang Kaup aus Köln-Holweide und Günter Neumann aus Köln-Buchheim erhielten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland bekam Manfred Paul Gryschek aus Köln-Braunsfeld.
Manfred Gryschek setzt sich seit vielen Jahren für die deutsch-israelischen Beziehungen ein. 1985 wurde Manfred Gryschek Mitglied im Vorstand des Kölner Jugendrings, einer Arbeits- und Interessensgemeinschaft von zurzeit 21 Jugendverbänden, die sich als Sprachrohr aller in Köln lebenden Kinder und Jugendlichen versteht. Hier kümmert er sich um die Finanzen sowie die Vorbereitung von Großveranstaltungen. Sein besonderes Augenmerk liegt allerdings von Anfang an auch auf der Organisation internationaler Jugendbegegnungen in Köln und im Ausland. So engagiert Manfred Gryschek sich im Rahmen der seit 1992 stattfinden-den Jugend-Begegnungsprogramme zwischen Köln und Tel Aviv für den deutsch-israelischen Austausch. Beispielsweise war er maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung des Austausches der Kölner Schülertheater-Gruppe mit der Tel Aviver Jugendkunstschule beteiligt. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft im Jahr 1999 wurde eine aus etwa 45 Mitgliedern bestehende, bekannte israelische Folkloregruppe nach Köln eingeladen, für die Herr Gryschek sowohl Unterbringung und Betreuung als auch die verschiedenen Auftritte organisierte. Diese Arbeit übernahm er auch zum 25-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft im Jahr 2004, als die Stadt Tel Aviv die hiesige Jugend-Folkloregruppe einlud.
© report-k
Engagiert in Köln!
Das "Kölner Netzwerk Bürgerengangement" hat im Jahr 2006 "Leitlinien zum bürgerschaftlichen Engangement" erarbeit. Diese sollen immer dann als Orientierungshilfe dienen, wenn ehrenamtliches Engangement in unserer Domstadt aktiv wird.
Wer noch weiterlesen möchte kann "hier" auf die Internetseite schauen.
