Jahresthema 2006: Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Köln
Zu Beginn des Jahres fand ein Gespräch zwischen dem Kölner Jugendring e.V. und dem Jugendamt zu diesem Thema statt. Von Seiten des Jugendamtes sollen folgende Bereiche der Jugendarbeit gefördert werden: Mädchenarbeit, Partizipation, Interkulturalität und Kooperation von Schule und Jugendhilfe.
Nach weiteren Gesprächen mit dem Jugendamt wurden fünf Säulen für den Jugendförderplan festgelegt: Partizipation, Arbeit in Brennpunkten, Mädchenarbeit, Kooperation Schule und Jugendhilfe, Jugendkulturarbeit. Daraufhin entwickelte der Vorstand ein Positionspapier und fünf Leitfragen, deren Antworten in das Papier mit einflossen. Ziel war es, aufzuzeigen, dass die geforderten Säulen des Jugendförderplans bereits vielfältig in der Arbeit des Jugendrings vorhanden sind.
Die finale Version umfasste sechs Punkte:
1. Rechtliche Grundlagen
2. Grundsätze der Jugendverbandsarbeit
3. Bestand
4. Profile der Jugendverbände
5. Schlussfolgerungen und Zielsetzungen für die laufende Wahlperiode
6. Festlegung der Fördergelder
Und unterschied sich somit von dem Entwurf der Stadt, in dem Punkt 6 nicht existierte, die also keine finanzielle Zusage forderte.
Der Jugendring konnte sich durch sein Papier im Arbeitskreis §80 des Jugendhilfeausschusses gut positionieren und an der Festlegung der Vorgehensweise partizipieren.
