Jahresthema 2007: Interkulturelles Miteinander in Köln
Rückschau Jahresthematik 2007
Schwerpunkt in diesem Jahr war das "kulturelle Miteinander". Die Thematik wurde Schwerpunktmäßig von den Mitgliedern des Kölner Jugendrings in ihre arbeit aufgenommen.
Die Deutschegewerkschaftsbund-Jugend (DGB-Jugend) besuchte die DITIP und diskutierte den Moscheebau mit einem positiven Ergebnis, zudem wurden einige Impulse im Bereich der Jugendarbeit installiert bzw. angeregt, zum Beispiel im Themenfeld "Übergang Schule Beruf".
Die Sozialistische Jugend Deutschlands (Falken) finanzierten über die Aktion Mensch ein Hausaufgabenhilfeprojekt in der "Bottmühle" mit dem Ansatz zentral in der Südstadt angesiedelt zu sein, dort wo Jugendliche anzutreffen sind. Das Projekt ist angelegt auf ein Jahr und vernetzt in der Südstadtkonferenz. Insgesamt werden zwei Gruppen (Primarstufe und Sek. I.) betreut.
Das Medienzentrum Köln (JFC) beteiligte sich intensiv am "Lokalen Aktionsplan gegen Rechts", dort sind sie zudem im Begleitausschuss. Auch entwickelte man ein Internationales Projekt "Wurzeln & Wege", hierzu wurde eine Fernsehsendung nach einem dreiwöchigen Choaching in den Sommerferien aufgezeichnet. Im März wurde mit der Offenen Tür "Lucky Haus" ein Graffiti-Film erstellt, der beim Jugendforum NRW einen Preis bekommen hat. Mit dem Titel "Jugend bewegt Politik" ging man eine Kooperation mit dem Jugendmigrationsdienst in Chorweiler der Katholischen Jugendwerke Köln e. V. ein, entstanden ist ein Film in dem sich Jugendlichen selbst portraitieren.
Die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen Kölns (AGOT) kooperierte mit Phönix e. V.und der DITIB beim interkulturellen Stadtteilfest im "BüZe" in Ehrenfeld.
Die Evangelische Jugend Kölns führte mit zahlreichen Kirchen-Gemeinden Arbeit mit Aussiedlerkindern durch. Es wurden übergemeindliche Mädchenwochenenden angeboten. Unter anderem nahmen Mädchen aus osteuropäischen Staaten und aus Afrika teil. Wegen der guten Resonanz wir das Projekt weitergeführt.
Die Kölner Spielewerkstatt initiierte Zahlreiche Projekte und Maßnahmen in Kölner Randbezirken.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) in der Stadt Köln bestritt das Jahr mit der Jahresthematik "BDKJ gegen Rechts". In einem mehrschrittigen Jahresverlauf wurden verschiedene Veranstaltungen und Aktionen gesetzt. Bei der Politintertainment Veranstaltung "Politissimo" wurde mit Politikern aus den 4 großen Parteien und Jugendlichen der katholischen Verbandsarbeit zum Thema Rechtsextremismus diskutiert. Bei einem Zeitzeugengespräch berichtete ein damals Jugendlicher über den Nationalsozialismus. Und in einer Öffentlichkeitswirksamen Aktion "MobCologne" machten 600 katholische JugendverbandlerInnen in der Kölner-Innenstadt auf das Thema aufmerksam. Zudem wurde ein Themenheft erstellt, in dem man unter anderem Arbeitshilfen findet, um in Schulklassen oder Gruppenstunden mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Rechtsextremismus zu arbeiten. Das Jahresthema wird mit einem großen Gedenkgottesdienst am 27. Januar 2008 beendet.
Das Kölner Jugendfreizeitwerk (JFW) nahm ebenfalls in einer Kooperation mit Kindernöte e.V. am Interkulturellen Stadtteilfest in Ehrenfeld teil.
Der Deutsche Pfadfinderbund Mosaik organisierte einen Austausch mit polnischen und ägyptischen Pfadfindern, das Austauschprogramm findet schon seit längerem statt und beschäftigt sich inhaltlich mit dem Thema Interkulturalität.
Viele Initiativen und Verbände erkennen das große Themenfeld und haben sich entschlossen auch in den nächsten Jahren weiter mit vielfältigen und kreativen Projekten zum Interkulturellen Miteinander in Köln beizutragen.
