Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Als Jugendorganisation sieht man sich immer der Gefahr ausgesetzt, dass potentielle TäterInnen versuchen LeiterInnen in Jugendeinrichtungen zu werden, um einen leichteren Zugang Kindern und Jugendlichen zu erhalten. Zudem ist in jüngster Zeit durch die Medien publik geworden, dass auch an einer Freizeit teilnehmende Jugendliche potentielle TäterInnen sein können.

Diese Umstände aber im Besonderen auch die Änderungen der §§ 8a und 72a im Kinder- und Jugendhilfegesetz führen dazu, dass der Schutz des Kindeswohls in der Jugendarbeit noch mehr in den Blickpunkt rückt.

So haben sich einige Jugendverbände zusammengesetzt und eine Broschüre zum Thema Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt an Kinder und Jugendlichen erarbeitet. Diese wird im März 2011 bundesweit herausgegeben.

Auch bei den Mitgliedern und in der Vollversammlung des Kölner Jugendrings ist das Thema Präventionsarbeit gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen präsent. Die Mitglieder bereiten sich und ihre GruppenleiterInnen auf unterschiedliche Weise auf den Umgang mit solchen Situationen vor. Auch weil, vor allem bei ehrenamtlichen Verantwortlichen, eine große Unsicherheit im Umgang mit dieser Problematik besteht.

Im Folgenden sollen nun verschiedene Präventionsmaßnahmen vorgestellt werden, so wie sie in der Gruppenarbeit der Mitglieder angewendet werden.