Wer sind wir?
Wir, der Kölner Jugendring, sind ein freiwilliger Zusammenschluss von insgesamt 20, meist ehrenamtlich geführten, Jugendverbänden und -organisationen aus Köln.
Wir setzen uns dafür ein, dass Köln eine kinder- und jugendfreundliche Stadt wird. Die Grundlage dafür sind gegenseitiges Verständnis, Unterstützung sowie der Erfahrungsaustausch unter den Verbänden und Organisationen. Wichtige Werte sind die Selbstständigkeit, Besonderheit und Unabhängigkeit der angeschlossenen Verbände und Organisationen.

Was machen wir?
Wir, der Kölner Jugendring, sind die Lobby aller Kölner Kinder und Jugendlichen und vertreten eine große Vielfalt an Jugendlichen und Jugendkulturen. Wir fördern Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in unseren Verbänden, der Politik und der Stadtgesellschaft.
Wir mischen uns ein!
Kinder und Jugendliche sind betroffen von gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Entscheidungen. Ihre Interessen und Bedürfnisse müssen deswegen in allen Bereichen berücksichtigt werden.
Wir machen uns stark!
Für Kinder und Jugendliche gehen wir in Gespräche mit Politiker*innen und Verwaltung und mischen uns in die Jugendhilfeplanung ein.
Wir sind engagiert!
Kinder und Jugendliche setzen sich ein. Sie sind in unseren Mitgliedsverbänden und -organisationen ehrenamtlich tätig. Dafür braucht es gute Rahmenbedingungen und Anerkennung, die der Jugendring einfordert.
Wir sind vielfältig!
Unsere Mitgliedsverbände und -organisationen sind werteorientiert und vielfältig. Im Prozess der interkulturellen Öffnung binden wir zusätzlich auch nicht etablierte Verbände mehr und mehr ein.
Wir sind demokratisch!
Demokratische und politische Bildung (z.B. gegen Rechtsextremismus, gruppenbezogene Vorurteile und Ausgrenzung) sind ein wichtiger Auftrag für uns sowie die bei uns angeschlossenen Verbände und Organisationen. Gemeinsam machen wir Demokratie erlebbar und entwickeln sie weiter.

Wie sind wir organisiert?
Vollversammlung:
Die Vollversammlung ist das höchste beschlussfassende Gremium des Kölner Jugendrings. Hier treffen sich die Delegierten der Mitgliedverbände und -organisationen, um Debatten zu führen, gemeinsame Positionen zu finden und Beschlüsse zu fassen. Abhängig von ihrer Mitgliederzahl stellen die Verbände und Organisationen eine bestimmte Anzahl an Delegierten.
Vorstand:
Die Vollversammlung wählt aus ihrer Mitte einen Vorstand, bestehend aus dem*der 1. Vorsitzende*n, dem*der 1. und 2. stellvertretenden Vorsitzende*n und vier bis acht Beisitzer*innen. Der Vorstand leitet die Arbeit des Kölner Jugendrings und ist für die Durchführung der Vollversammlungsbeschlüsse verantwortlich.
Arbeitsgruppen:
In den Arbeitsgruppen können sich alle Interessierten aus den Mitgliedsverbänden und -organisationen beteiligen und zu bestimmten Themen und Projekten arbeiten.
Geschäftsstelle:
Der ehrenamtliche Vorstand wird durch ihre Vorstandsreferentin unterstützt.

Wie kannst du dich beteiligen?
Besuche unsere Veranstaltungen!
Wenn dein Verband Mitglied ist/wird:
• Wirke mit in unseren Arbeitsgruppen!
• Werde Delegierte*r deines Verbandes/ deiner Organisation auf der Vollversammlung!
• Vertrete deinen Verband/ deine Organisation im Vorstand und entscheide mit!

Historie
Nach dem Zweiten Weltkrieg war es ein wichtiges politisches Ziel, der Jugend als Zukunftsträger für ein neues und demokratisches Deutschland Werte zu vermitteln – insbesondere eine demokratische Grundhaltung. Wichtige Bestandteile waren dabei die Auseinandersetzung mit der deutschen Nazi-Vergangenheit, Antifaschismus sowie die Stärkung internationaler Offenheit. Das Bekenntnis zum Grundgesetz der BRD war ein weiterer Bestandteil. Für diese Arbeit und für die Organisation dieser Arbeit wurden finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.
Einigen Jugendverbänden, wie der Evangelischen Jugend, der Katholischen Jugend, den Falken, der Gewerkschaftsjugend ist es gelungen sich sehr schnell nach Ende des Naziregimes wieder zu organisieren. Sie waren auch lange Zeit nach dem Krieg die einzigen Anbieter von Fahrten, Gruppenstunden und weiteren Angeboten für Kinder und Jugendliche. Die Jugendverbände waren damals wie heute geprägt von ihrem demokratischen Grundverständnis. Zusammengeschlossen im Jugendring waren die Jugendverbände auf allen Ebenen wichtige Ansprechpartner für die Politik, um die wichtigen Ziele der Wertevermittlung zu erreichen. 1954 schlossen sich die Jugendverbände in der Stadt Köln zum Kölner Jugendring zusammen.
Kindermitbestimmung, Selbstorganisation, Freiwilligkeit, Ehrenamtlichkeit und Wertorientierung sind geprägt durch die Vergangenheit bis heute wichtige Leitlinien der Jugendverbandsarbeit und des Kölner Jugendrings.
Im Laufe der Zeit schlossen sich neben den Jugendverbänden auch Jugendinitiativen, Offene Türen und kulturpädagogische Einrichtungen dem Kölner Jugendring und seinen Leitlinien an.

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