Aktuell

Stellungnahme "Bildung ist Menschenrecht"

Die Vollversammlung des Kölner Jugendrings hat auf ihrer letzen Sitzung am 12. Mai 2016 die Stellungnahme "Bildung ist Menschrecht" als Erweiterung zur im November 2015 verabschiedeten Stellungnahme "Kinderreche wahren!" einstimmig verabschiedet.

Beide Stellungnahmen stehen im Themenbereich Junge Geflüchtete in Köln zum Download bereit.

Crowdfunding gestartet!

Mit dem Start in die Anmeldephase für Freischwimmen habe wir zeitgleich das Crowdfunding auf der Plattform All Zesamme gestartet.

Wir freuen uns über viele Unterstützer*innen unter:

https://www.all-zesamme.de/freischwimmen

Screenshot All zesamme

Freischwimmen 2016: Jetzt geht´s los!

Am 25. Juni 2016 heißt es wieder: freischwimmen!
Mit einem einstimmigen Beschluss hat sich die Vollversammlung des Kölner Jugendrings dafür ausgesprochen, einen Tag für mehr Freiräume im Waldbad in Köln-Dünnwald zu gestalten und durchzuführen. Gemeinsam wollen wir faulenzen, diskutieren, schwimmen, tanzen und Musik hören.

Plakate und Flyer bestellen und downloaden könnt ihr direkt hier: Plakate & Co 

Hier geht es weiter zum Themenbereich Freischwimmen 2016

und zur Anmeldung Freischwimmen.

 StD

 

 

 

Neujahrsgruß 2016

NJK 16

24. Fachkräfteaustausch mit Israel in Köln vom 20.- 29.09.2016 und in Tel-Aviv vom 02.-13.11.2016

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Austauschprojekt mit Israel statt.
Diesjähriger Themenschwerpunkt ist "Jugend- und Bürgerzentren".

Der Teilnehmer*innenbeitrag liegt bei 550,-.
Nähere Informationen sowie den Anmeldebogen findet ihr hier:

Ausschreibung_und_Anmeldung_2016.pdf

Aufruf des Bündnisses Köln stellt sich quer: Für das Menschrecht auf Asyl und für Integration – Die Spaltung der Gesellschaft verhindern

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. 86 Prozent der Geflüchteten werden von Entwicklungsländern aufgenommen. Die EU muss ihre Politik der Destabilisierung von Ländern in Krisengebieten durch Waffenexporte und Kriege beenden! Sie schaffen den Grund für Armut und Flucht. Der Terror des IS im Nahen Osten vertreibt die Menschen massenhaft und ist mit dem Massaker in Paris vom 13. November auch in Europa auf grausame Weise angekommen. Alle Menschen sind bedroht und betroffen.
Deshalb müssen die EU-Staaten und Deutschland Flüchtlinge aufnehmen und menschenwürdig behandeln. Genau das Gegenteil wird nun angegangen: In Deutschland sind drastische Gesetzesänderungen in Kraft getreten, die das Asylrecht und den Rechtschutz vieler Flüchtlinge aushebeln, Abschiebungen erleichtern, Arbeitsverbote erweitern und Sozialleistungen unterhalb des Existenzminimums zulassen. Und nicht nur das:

  • Weitere Rechte, z.B. im Bereich des Familiennachzugs, sollen nach Plänen der Bundesregierung beschnitten werden.
  • Die Türkei soll die EU-Außengrenze stärker als bislang militärisch absichern, damit die Flüchtlingszahlen in Europa sinken.
  • In Afghanistan sollen Gebiete als „sicher" postuliert werden, um Flüchtlinge dorthin abschieben zu können.
  • Das Dublin-Verfahren soll unverändert fortgesetzt werden, obwohl es gescheitert ist und die Menschenrechte in einigen EU-Staaten fortgesetzt verletzt werden.
  • Einige Politiker spielen den IS-Terror gegen Flüchtlinge aus. Das ist inakzeptabel und gießt nur Öl ins Feuer von AfD, Pegida und Neonazis, die mit ihrer rassistischen Hetze gegen alle Fremden eine Spaltung der Gesellschaft und ein Klima der Ausgrenzung und Angst schüren. – Dagegen wehrt sich die Zivilgesellschaft und muss es noch konsequenter zum Ausdruck bringen!

 

Menschenrechte und Flüchtlingsschutz sind unteilbar. Der Friedensnobelpreisträger EU muss aktiv Aufnahmebereitschaft zeigen und ein ein- heitliches und gerechtes, auf fairen und recht staatlichen Verfahren basierendes, humanitäres Asylsystem schaffen!

Wir Kölnerinnen und Kölner engagieren uns für Geflüchtete. Wir wollen das Asylrecht verteidigen und fordern die Rücknahme des Asylbeschleunigungsgesetzes. Wir fordern Bund und Land auf, die Kommunen finanziell und politisch angemessen zu unterstützen. Flüchtlinge brauchen winterfeste Unterkünfte, mehr Wohnungen, Sprachkurse, Bildungsmaßnahmen und schnellst mögliche Hilfestellung bei der Arbeitsmarktintegration!

Lasst uns gemeinsam am Tag der Menschenrechte dafür öffentlich eintreten.

Demonstration + Kundgebung

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17 Uhr, EL-DE-Haus, Appellhofplatz



Download des Aufrufs:151210Aufruf_Asyl_8.pdf

In Kooperation mit (Stand 4.12.2015):

AG Arsch huh · agisra e.V. · Aidshilfe Köln · Aktion neue Nachbarn · Allerweltshaus Köln e.V. · Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ·AStA der TH Köln · AWO Köln · Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. · Bündnis 90/Die Grünen · Caritasverband für die Stadt Köln e.V. · Der Paritätische NRW · DFG-VK, Gruppe Köln · DGB Köln Bonn · Diakonie Köln · DIDF-Köln · DIE LINKE Köln · Die Partei, KV Köln · Die Piratenpartei, Köln · DKP Köln · Emmaus Europa · Emmaus Köln · Evangelischer Kirchenverband Köln und Region · Flüchtlingshilfe Blumenberg · Friedensbildungswerk Köln e.V. · Gastro Girls GmbH · Gewerkschaff op kölsch · Gewerkschaft NGG - Region Köln · IGBCE, Bezirk Köln-Bonn · Initiative Willkommen in Ehrenfeld · Integrationsrat Köln (Vorsitzender Tayfun Keltek) · Interventionistische Linke (IL) Köln · Katholikenausschuss in der Stadt Köln · Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Stadtverband Köln · Katholisches Familienzentrum DeutzPoll · Katholisches Stadtdekanat Köln · kein mensch ist illegal Köln · Kein Veedel für Rassismus · Kinderhilfe Mesopotamien e.V. · Köln gegen Rechts - Antifaschistisches Aktionsbündnis · Kölner Appell gegen Rassismus e.V. · Kölner Flüchtlingsrat e.V. · Kölner Jugendring · Kölner Runder Tisch für Integration e.V. · Lobby für Mädchen · Lossmersinge e.V. · LSVD Köln e.V. · Miteinander leben - eine Chance für Alle! · Rom e.V. Köln · Runde Tisch Riehl · Save me-Kampagne · Schäl Sick gegen Rassismus · Schauspiel Köln · SJD-Die Falken, KV Köln · Sozialdienst katholischer Frauen e.V. · SPD Köln · ver.di-Vertrauensleute der Uniklinik Köln · ver.di-Arbeitskreis Antifaschismus - Antidiskriminierung · Verein EL-DE-Haus e.V. · Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln Tunis e.V. · VVN-BdA Köln · Willkommen in der Moselstraße

 

 

Pressemitteilung: Kinderrechte wahren! Jugendring beschließt Stellungnahme zur Lage junger Geflüchteter


Am Donnerstagabend hat die Vollversammlung des Kölner Jugendring e.V. nach mehrstündiger Debatte die Stellungnahme „Kinderrechte wahren!" verabschiedet. Hierin fordert der Jugendring u.a. kinder- und jugendgerechte Unterbringungen. Er macht deutlich, dass bei der Verteilung junger unbegleiteter Flüchtlinge das Kindeswohl und der Kindeswunsch im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen muss. Auch die Bedeutung des Zugangs zu Bildung (Schule, Studium, Ausbildung und Weiterbildung) sowie zur Jugendarbeit werden in der Stellungnahme hervorgehoben. „Hier sehen wir noch Handlungsbedarf – nicht nur von Seiten der Stadt, sondern auch von der Landes- und Bundespolitik", erklärt Sarah van Dawen-Agreiter, Vorsitzende des Jugendrings.

Zuvor hatte die DGB-Jugend Köln den Ausbildungsreport vorgestellt. Im Ausbildungsreport werden Auszubildende nach der Qualität ihrer Ausbildung befragt.

Mit Julia van Doorn wurde zudem eine Vertreterin des BDKJ (Bund der katholischen Jugend) in den Vorstand des Kölner Jugendrings gewählt.

Die vollständige Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden:

Stellungnahme_Kinderrechte_wahren.pdf

Diese Pressemitteilung steht unter -mitteilungen zum Download bereit.

Hier geht es zum Themenblock Junge Geflüchtete in Köln.

Köln stellt sich quer! Aktionstag am 25.10.15

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