Aktuell

Stadthaushalt in Richtung Zukunft gemeinsam weiterentwickeln

Pressemitteilung nach der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2013/14

Haushalt637281 web_R_by_Michael Staudinger_pixelio.deBild: Michael Staudinger, pixelio.de

Am Dienstag wurde der Doppelhaushalt 2013/14 für die Stadt Köln im Rat beschlossen. In den kommenden zwei Jahren wird real wieder weniger Geld für Kinder und Jugendliche zur Verfügung stehen. Der Kölner Jugendring wiederholt seine Stellungnahme: „Jenseits der Sachzwänge lacht die Zukunft!"*

„Wir freuen uns, dass einige Kürzungsvorschläge, die besonders drastische Auswirkungen gehabt hätten, von der Politik nicht angenommen wurden", kommentiert Sarah van Dawen, 1. Vorsitzende des Kölner Jugendrings die heutigen Entscheidungen im Rat. „Das ist langfristig aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Es muss grundsätzlich eine andere Art der Haushaltspolitik und -kommunikation Einzug erhalten. Wir wollen dabei in allen Politikbereichen den Blick auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendliche lenken - denn nur dann kann von Zukunftsinvestitionen gesprochen werden. Dabei setzen wir auf Transparenz und Dialog von Seiten der Verwaltung und Politik."

Alle sind Willkommen!

Offener Brief an die Ratsfraktionen SPD, Grüne, FDP und CDU

Sehr geehrte Ratsmitglieder,Freundschaft614826 web_R_K_B_by_S.v.Gehren_pixelio.deBild: S.v.Gehren, pixelio.de

Auf Antrag der Ratsfraktionen SPD, Grüne, FDP und CDU hat der Rat der Stadt Köln am 19.03.2013 eine Resolution an die Bundesregierung beschlossen.

Der Kölner Jugendring begrüßt das Anliegen der Ratsfraktionen, die Bundesregierung aufzufordern, sich im Rahmen der EU gegen ethnische Diskriminierung auszusprechen und versteht darüber hinaus die Formulierungen der Resolution als globale Forderung nach Wohlstand für alle Menschen.

Der Kölner Jugendring ist jedoch nicht einverstanden mit dem der Resolution zugrunde liegenden Anliegen „Migration zu vermindern." Migration wird in der Resolution als Gefährdung der „Sicherung der sozialen Balance" stigmatisiert. Nicht nur, dass, wie der Kölner Stadt-Anzeiger bereits in der vorletzten Woche schrieb, hier zutiefst missverständliche Zahlen zugrunde gelegt wurden, sehen wir als problematisch an. Sondern auch, dass die Parteien damit nicht ihrem im Grundgesetz festgeschrieben Aufgabe zur „politischen Meinungsbildung" im Sinne von Demokratieförderung und der Gewährleistung von Menschenrechten positiv nachkommen.

Diese Resolution wird in einer Debatte platziert, die von dem zutiefst migrations- und menschenfeindlichen Vorwurf des „Asylmissbrauchs" geprägt ist und besonders Menschen aus Südosteuropa kriminalisiert.

Der Kölner Jugendring fordert deswegen die Fraktionen des Rates auf, sich für die Wahrung der Menschenrechte und ein menschenwürdiges Leben aller in Köln lebender und nach Köln kommender Menschen einzusetzen.

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Jenseits der Sachzwänge lacht die Zukunft!

Köln, der 23.01.2013

Stellungnahme des Kölner Jugendring e.V. zur aktuellen Haushaltssituation

„Jenseits der Sachzwänge lacht die Zukunft!"*

Zukunft620964 web_R_B_by_A. Fehmel_pixelio.deBild: A.Fehmel, pixelio.de

Mehr Demokratie wagen!


Bei dieser Argumentation wird übersehen, dass die demokratische Handlungsfähigkeit des Rates jetzt schon untergraben wird, wenn es kaum Entscheidungsoptionen gibt und Kürzungen, die gegen jedes Parteiprogramm sprechen, als alternativlos dargestellt werden.
Ziel der aktuellen Kürzungen im kommunalen Haushalt ist es, so wird es uns immer wieder gesagt, einen Nothaushalt zu verhindern. Das Bedrohliche an einem Nothaushalt sei besonders die praktische Aufgabe der kommunalen Selbstverwaltung.

Wir wollen aber auch jetzt noch demokratische Gestaltung von unseren Ratsmitgliedern! Wir fordern den Rat der Stadt Köln auf, eigene politische Schwerpunkte zu setzen und nicht nach als rein „quantitativ" dargestellten Gesichtspunkten zu kürzen.

 

Pest oder Cholera ist keine Demokratie!

Statt die Bürgerinnen und Bürger zu befragen, was ihnen wichtig ist, und sie aufzufordern, zu artikulieren, was sie gerne anders hätten, ist der „Bürgerhaushalt" nun ein Instrument

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Pressemitteilung zum Weltfrauentag

Gleichstellung muss in der Kindheit und Jugend anfangen

Seit mehr als 100 Jahren begehen Frauen weltweit den internationalen Frauentag. Jedes Jahr am 8. März wird die Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter laut vorgetragen, in aktuellen Debatten stehen besonders Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen im Fokus.

Der Kölner Jugendring e.V. wird sich im Jahr 2013 den Fragen der Gleichstellung mit verschiedenen Projekten widmen. So wird sich der Fachkräfteaustausch Köln – Tel Aviv mit dem Thema „Gender", also der Frage nach den sozialen Auswirkungen des Geschlechts, beschäftigen. Auch der zweite Weltmädchentag am 11. November wird vom Kölner Jugendring mit einer Aktion begleitet.

„Unterschiede zwischen den Geschlechtern werden schon in jungen Jahren bei Kindern und Jugendlichen manifestiert" stellt Sarah van Dawen, Vorsitzende des Kölner Jugendrings, fest. „Jungen und Mädchen erfahren bereits über Spielzeug und Werbung eine Prägung in geschlechtsstereotypen Rollenbildern. So ist es kein Wunder, wenn verschiedene Studien feststellen, dass Mädchen und junge Frauen vor allem Berufe wählen, die schlechter bezahlt und schlechter angesehen werden. Zukünftige Gehaltsunterschiede und mangelnde Gleichberechtigung in Gesellschaft und Familie sind damit vorprogrammiert."

Der Hochbunker in der Körnerstraße hat ein neues Banner

Der Hochbunker in der Krönerstraße mit dem neuen Banner.

     Als am Dienstagmorgen die Feuerwehr in der Körnerstraße anrückte, gab es zum Glück kein Feuer und Niemand war in Not. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das neue Banner für den Hochbunker befestigt. Geschmückt mit einem Edelweiß und auf einer robusten Plane gedruckt, soll das neue Banner jetzt und in Zukunft eine klare Aussage transportieren: "Ehrenfeld gegen Gewalt und Rassismus".

 

     In den vergangenen Monaten war hier nur noch ein kahler Holzrahmen zu sehen. Zuvor schmückte bereits mehrere Jahrzehnte  ein Ein kahler Holzrahmen am Hcohbunker in der KörnerstraßeBanner mit derselben Aufschrift den Hochbunker in der Ehrenfelder Körnerstraße. Den vergangenen Winter hielt es nicht durch. Die Finanzierung und Installation organisierte seinerzeit der Kölner Jugendring. Und auch jetzt hat sich der Jugendring, in Kooperation mit der ortsansässigen Bürger*inneninitiative für den Erhalt des Hochbunkers als Kulturstätte, für ein neues Banner engagiert. Wir sind uns unserer Verantwortung wider das Vergessen bewusst. Wenige Meter weiter wurde die Ehrenfelder Synagoge in der Reichsprogramnacht durch Nazi-Schergen niedergebrannt. Der Bunker ist historisches Mahnmal für unsere Gesellschaft.

get connected - Erfolgreicher Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe

Am 27.09.12 fand das 1. Treffen der "get connected" - Diskussionsreihe statt - ein erfolgreicher Auftakt bei dem rund 15 interessierte TeilnehmerInnen zum lebhaften Austausch zusammenkamen. Thema der Diskussionsrunde: "Jugenparlament - eine Idee für Köln?"

Kölner Jugendring begrüßt ersten Weltmädchentag

Am 11.10.2012 ist der erste von den Vereinten Nationen anerkannte Weltmädchentag. "Wir begrüßen die Einrichtung des ersten Weltmädchentags ausdrücklich", freut sich Sarah van Dawen, 1. Vorsitzende des Kölner Jugendrings. "Angesichts der in den Medien und auch auf den Plakatwänden unserer Stadt allgegenwärtigen Geschlechterstereotype werden Mädchen und junge Frauen immer noch stark unter Druck gesetzt, sich gängigen Schönheitsidealenanzupassen", benennt van Dawen ein alltäglich präsentes Problemfeld. "In der Jugendverbandsarbeit bauen Mädchen und Jungen gemeinsam Zelte auf und spülen gemeinsam ab - und lernen so, sich jenseits von klassischen Geschlechterrollen zu verwirklichen. Aber auch die parteiliche Mädchen- und die kritische Jungenarbeit sind wichtig, damit Kinder und Jugendliche stark und mutig sein können, ihren eigenen Weg zu gehen."

Neue Bürozeiten

Von Jetzt an sind wir zu folgenden Zeiten persönlich in der Geschäftstelle erreichbar:

 

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