Aktuell

U18-Wahl :Informationsveranstaltung für Multiplikator*innen

Die Anmeldung zum Infotreffen für die U18-Wahl am 26.10.2016 in Köln ist nun online unter

www.u18nrw.de

Das Treffen wird in der Geschäftsstelle des Kölner Jugendrings am Kartäuserwall 24b in 50678 Köln stattfinden.

Um Anmeldung bis spätestens zum 12.10.16 wird gebeten.

Weitere Infos im Themenbereich U18: Wahllokal werden!

 

 

Oberbürgermeisterin Henriette Reker übernimmt die Schirmherrschaft für die U18-Wahl


Pressemitteilung vom 08.07.2016

Neun Tage vor der Landtagswahl in NRW findet am 5. Mai 2017 die landesweite U18-Wahl statt.
Bei der U18-Wahl dürfen alle unter 18 Jahren wählen, ohne Altersuntergrenze und unabhängig von der Nationalität und Herkunft. Neben dem inklusiven Charakter der Kampagne sind auch gezielt Kinder und Jugendliche ohne deutschen Pass aufgefordert, sich an der U18-Wahl zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben.

Organisiert wird die U18 Wahl in Köln vom Kölner Jugendring, die Koordination für NRW übernimmt der Landesjugendring NRW als Bestandteil der Kampagne #jungesnrw?. Als Schirmherrin der Kampagne konnte die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Henriette Reker gewonnen werden:

„Wie wollen wir zukünftig miteinander leben? Die aktuelle Entscheidung in Großbritannien, aus der Europäischen Union auszutreten, zeigt noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, gerade unter jungen Menschen für politisches Engagement zu werben. Die jungen Wählerinnen und Wähler haben mit Blick auf die Zukunft mit großer Mehrheit für die EU gestimmt. Aber: Auch nur etwas mehr ein Drittel der jungen Generation ist überhaupt zur Wahl gegangen .Ich unterstütze daher die Aktion U18. Demokratie ist kein perfektes, aber das beste politische System. Lebendige Demokratie benötigt die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Je früher junge Menschen Demokratie erleben, desto selbstverständlicher wird es für sie sein, später zur Wahl zu gehen und von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen."

„Wir freuen uns sehr, dass Frau Reker die U18-Wahl unterstützt. Für uns ist klar: junge Menschen haben etwas zu sagen und das wollen wir mit der U18-Wahl deutlich machen!" so Sarah van Dawen-Agreiter, die Vorsitzende des Kölner Jugendrings.

Der Kölner Jugendring e.V. lädt interessierte Schüler*innenvertretungen und Träger der Jugendarbeit ein Wahllokal zur U18-Wahl zu organisieren. Ein Infotreffen findet am 26.10.2016, 17 Uhr, im Kartäuser Wall 24b, statt. Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Informationen rund um die U18-Wahl gibt es unter http://www.jungesnrw.de/u18 und hier im Themenbereich # u18nrw.
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Download unter Presse-mitteilungen

 

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Stellungnahme "Bildung ist Menschenrecht"

Die Vollversammlung des Kölner Jugendrings hat auf ihrer letzen Sitzung am 12. Mai 2016 die Stellungnahme "Bildung ist Menschrecht" als Erweiterung zur im November 2015 verabschiedeten Stellungnahme "Kinderreche wahren!" einstimmig verabschiedet.

Beide Stellungnahmen stehen im Themenbereich Junge Geflüchtete in Köln zum Download bereit.

24. Fachkräfteaustausch mit Israel in Köln vom 20.- 29.09.2016 und in Tel-Aviv vom 02.-13.11.2016

Auch in diesem Jahr findet wieder ein Austauschprojekt mit Israel statt.
Diesjähriger Themenschwerpunkt ist "Jugend- und Bürgerzentren".

Der Teilnehmer*innenbeitrag liegt bei 550,-.
Nähere Informationen sowie den Anmeldebogen findet ihr hier:

Ausschreibung_und_Anmeldung_2016.pdf

Aufruf des Bündnisses Köln stellt sich quer: Für das Menschrecht auf Asyl und für Integration – Die Spaltung der Gesellschaft verhindern

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht. 86 Prozent der Geflüchteten werden von Entwicklungsländern aufgenommen. Die EU muss ihre Politik der Destabilisierung von Ländern in Krisengebieten durch Waffenexporte und Kriege beenden! Sie schaffen den Grund für Armut und Flucht. Der Terror des IS im Nahen Osten vertreibt die Menschen massenhaft und ist mit dem Massaker in Paris vom 13. November auch in Europa auf grausame Weise angekommen. Alle Menschen sind bedroht und betroffen.
Deshalb müssen die EU-Staaten und Deutschland Flüchtlinge aufnehmen und menschenwürdig behandeln. Genau das Gegenteil wird nun angegangen: In Deutschland sind drastische Gesetzesänderungen in Kraft getreten, die das Asylrecht und den Rechtschutz vieler Flüchtlinge aushebeln, Abschiebungen erleichtern, Arbeitsverbote erweitern und Sozialleistungen unterhalb des Existenzminimums zulassen. Und nicht nur das:

  • Weitere Rechte, z.B. im Bereich des Familiennachzugs, sollen nach Plänen der Bundesregierung beschnitten werden.
  • Die Türkei soll die EU-Außengrenze stärker als bislang militärisch absichern, damit die Flüchtlingszahlen in Europa sinken.
  • In Afghanistan sollen Gebiete als „sicher" postuliert werden, um Flüchtlinge dorthin abschieben zu können.
  • Das Dublin-Verfahren soll unverändert fortgesetzt werden, obwohl es gescheitert ist und die Menschenrechte in einigen EU-Staaten fortgesetzt verletzt werden.
  • Einige Politiker spielen den IS-Terror gegen Flüchtlinge aus. Das ist inakzeptabel und gießt nur Öl ins Feuer von AfD, Pegida und Neonazis, die mit ihrer rassistischen Hetze gegen alle Fremden eine Spaltung der Gesellschaft und ein Klima der Ausgrenzung und Angst schüren. – Dagegen wehrt sich die Zivilgesellschaft und muss es noch konsequenter zum Ausdruck bringen!

 

Menschenrechte und Flüchtlingsschutz sind unteilbar. Der Friedensnobelpreisträger EU muss aktiv Aufnahmebereitschaft zeigen und ein ein- heitliches und gerechtes, auf fairen und recht staatlichen Verfahren basierendes, humanitäres Asylsystem schaffen!

Wir Kölnerinnen und Kölner engagieren uns für Geflüchtete. Wir wollen das Asylrecht verteidigen und fordern die Rücknahme des Asylbeschleunigungsgesetzes. Wir fordern Bund und Land auf, die Kommunen finanziell und politisch angemessen zu unterstützen. Flüchtlinge brauchen winterfeste Unterkünfte, mehr Wohnungen, Sprachkurse, Bildungsmaßnahmen und schnellst mögliche Hilfestellung bei der Arbeitsmarktintegration!

Lasst uns gemeinsam am Tag der Menschenrechte dafür öffentlich eintreten.

Demonstration + Kundgebung

Donnerstag, 10. Dezember 2015, 17 Uhr, EL-DE-Haus, Appellhofplatz



Download des Aufrufs:151210Aufruf_Asyl_8.pdf

In Kooperation mit (Stand 4.12.2015):

AG Arsch huh · agisra e.V. · Aidshilfe Köln · Aktion neue Nachbarn · Allerweltshaus Köln e.V. · Arbeiter-Samariter-Bund NRW e.V. ·AStA der TH Köln · AWO Köln · Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e.V. · Bündnis 90/Die Grünen · Caritasverband für die Stadt Köln e.V. · Der Paritätische NRW · DFG-VK, Gruppe Köln · DGB Köln Bonn · Diakonie Köln · DIDF-Köln · DIE LINKE Köln · Die Partei, KV Köln · Die Piratenpartei, Köln · DKP Köln · Emmaus Europa · Emmaus Köln · Evangelischer Kirchenverband Köln und Region · Flüchtlingshilfe Blumenberg · Friedensbildungswerk Köln e.V. · Gastro Girls GmbH · Gewerkschaff op kölsch · Gewerkschaft NGG - Region Köln · IGBCE, Bezirk Köln-Bonn · Initiative Willkommen in Ehrenfeld · Integrationsrat Köln (Vorsitzender Tayfun Keltek) · Interventionistische Linke (IL) Köln · Katholikenausschuss in der Stadt Köln · Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Stadtverband Köln · Katholisches Familienzentrum DeutzPoll · Katholisches Stadtdekanat Köln · kein mensch ist illegal Köln · Kein Veedel für Rassismus · Kinderhilfe Mesopotamien e.V. · Köln gegen Rechts - Antifaschistisches Aktionsbündnis · Kölner Appell gegen Rassismus e.V. · Kölner Flüchtlingsrat e.V. · Kölner Jugendring · Kölner Runder Tisch für Integration e.V. · Lobby für Mädchen · Lossmersinge e.V. · LSVD Köln e.V. · Miteinander leben - eine Chance für Alle! · Rom e.V. Köln · Runde Tisch Riehl · Save me-Kampagne · Schäl Sick gegen Rassismus · Schauspiel Köln · SJD-Die Falken, KV Köln · Sozialdienst katholischer Frauen e.V. · SPD Köln · ver.di-Vertrauensleute der Uniklinik Köln · ver.di-Arbeitskreis Antifaschismus - Antidiskriminierung · Verein EL-DE-Haus e.V. · Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln Tunis e.V. · VVN-BdA Köln · Willkommen in der Moselstraße

 

 

Pressemitteilung: Kinderrechte wahren! Jugendring beschließt Stellungnahme zur Lage junger Geflüchteter


Am Donnerstagabend hat die Vollversammlung des Kölner Jugendring e.V. nach mehrstündiger Debatte die Stellungnahme „Kinderrechte wahren!" verabschiedet. Hierin fordert der Jugendring u.a. kinder- und jugendgerechte Unterbringungen. Er macht deutlich, dass bei der Verteilung junger unbegleiteter Flüchtlinge das Kindeswohl und der Kindeswunsch im Mittelpunkt der Entscheidungen stehen muss. Auch die Bedeutung des Zugangs zu Bildung (Schule, Studium, Ausbildung und Weiterbildung) sowie zur Jugendarbeit werden in der Stellungnahme hervorgehoben. „Hier sehen wir noch Handlungsbedarf – nicht nur von Seiten der Stadt, sondern auch von der Landes- und Bundespolitik", erklärt Sarah van Dawen-Agreiter, Vorsitzende des Jugendrings.

Zuvor hatte die DGB-Jugend Köln den Ausbildungsreport vorgestellt. Im Ausbildungsreport werden Auszubildende nach der Qualität ihrer Ausbildung befragt.

Mit Julia van Doorn wurde zudem eine Vertreterin des BDKJ (Bund der katholischen Jugend) in den Vorstand des Kölner Jugendrings gewählt.

Die vollständige Stellungnahme kann hier heruntergeladen werden:

Stellungnahme_Kinderrechte_wahren.pdf

Diese Pressemitteilung steht unter -mitteilungen zum Download bereit.

Hier geht es zum Themenblock Junge Geflüchtete in Köln.

Köln stellt sich quer! Aktionstag am 25.10.15

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Aktuelle Pressemitteilung "Köln stellt sich Quer" und "Arsch huh"

Wir kuschen nicht vor gewalttätigen Hooligans und Neonazis.

Das demokratische Köln steht auf und hält dagegen!

Aufgrund der noch zu erwartenden gerichtlichen Entscheidungen zum Versammlungsort der HOGESA-Hooligans möchten wir folgendes mitteilen:

  Am Sonntag, 25. Oktober 2015, dürfen nach Gerichtsbeschlüssen die Hooligans und Neonazis – trotz der drohenden Gewaltexzesse 2014, die sie in diesem Jahr noch "toppen" wollen – leider ihre Kundgebung abhalten, wenn sie auch nicht durch die Stadt marschieren und Hass, Gewalt und Angst verbreiten können. Aber allein ihre Anwesenheit ist für uns ALLE in Köln eine Provokation.

 Wir alle treffen uns am Sonntag, 25.10 um 12 Uhr zur Auftaktkundgebung auf dem Heumarkt und werden dann in einem Demonstrationszug zu unserer Abschlusskundgebung ziehen. Dies wird entweder in Deutz oder am Hansaring/Eigelstein sein.

 Der versuchte Mordanschlag auf Frau Reker, wie 461 Anschläge auf Flüchtlings-Unterkünfte zeigen ein bedrohliches Ausmaß an Gewalt und Gewaltbereitschaft, die das Klima in unserem Land vergiften und unsere Gesellschaft vor eine gefährliche Zerreißprobe stellt. "AG Arsch huh" und "Köln stellt sich quer" wünschen ihr und den Verletzten aus ihrem Team schnelle und vollständige Genesung und eine nachhaltige Erholung ihres Anschlag-Traumas!

 Nicht nur die Politik ist gefordert, die durch die Flüchtlingsströme aus Kriegs- und Krisengebieten vor ungeheuren Herausforderungen steht. Auch die Zivilgesellschaft, WIR, sind gefordert.

Indem wir erneut ein Zeichen setzten:

Gegen Fremdenhass, Ausländerfeindlichkeit und rechtsextreme Gewalt und für Demokratie, Toleranz und Humanität.

Kommt am Sonntag massenhaft zu unseren Kundgebungen, zur Demo und zum Birlikte-Kulturfest.

 Sonntag, 25. Oktober 2015, 12 Uhr Kundgebung Heumarkt

 Anschließende Demonstration zum Kulturfest "Birlikte" – je nach Einigung mit Polizei und Bündnis-Absprachen

Alle aktuelle Informationen immer unter:

Facebook Köln stellt sich quer  

Facebook Arsch huh

 Zum Kulturfest:

Facebook Birlikte 

Pressekontakt : Brigitta von Bülow 017622159725

 Für das Bündnis Köln stellt sich quer

DGB Köln-Bonn, Andreas Kossiski

PM_22-10-15_Köln_stellt_sich_quer.pdf