11.12.18 Aufruf des Bündnisses „Köln stellt sich quer“ :  Keine städtischen Räume für die AfD!

Am 20. Dezember führt die AfD in den städtischen Räumlichkeiten der Kölner Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum eine Veranstaltung durch. Das ist eine Zumutung! Seit dem Bundesparteitag der AfD im letzten Jahr bekommt die AfD von privaten Besitzern in Köln keine Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen, daher drängt sie in städtische Häuser. Mit einer privaten Veranstaltung ist ihr das im Bürgerhaus Stollwerck gelungen. Auch wenn die AfD demokratisch gewählt wurde, richtet sich unser Protest gegen ihr extrem rechtes, rassistisches, antisemitisches, antidemokratisches, sexistisches und Gewalt verherrlichendes, menschenfeindliches Gedankengut, verbunden mit Hetzkampagnen. Köln stellt sich querfordert Keine städtischen Räume für Rechtsextreme!

Wir fordern die Kölner Stadtverwaltung auf, zeitnah die Satzung für die Nutzung von städtischen Räumen zu ändern und damit die Grundlage zu schaffen, Auftritte und Veranstaltungen von demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Gruppen zu untersagen. Die AfD ist verlogen, wenn sie sich auf demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien beruft, obwohl sie diese eigentlich verachtet und abschaffen will. Insbesondere unterstützen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule und der städtischen Einrichtungen, die kein Interesse daran haben, dass städtische Räume als Tribüne für rassistische und menschenverachtende Propaganda genutzt werden. Lasst uns gemeinsam in der Adventszeit protestieren: Bunt und kreativ!
V.i.S.d.P .: Jörg Detjen

Im Kölner Bündnis wirken regelmäßig mit: DGB Köln-Bonn, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, christliche, jüdische und muslimische Religionsgemein schaften, AG Arsch huh, VVN-BdA, ver.di, IG Metall, Verein EL-DE-Haus u.v.a

Donnerstag, 20. Dezember 2018, ab 17.30 Uhr, vor dem Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33

Pressemitteilung des Jugendrings September 2018: PM Jugendring zu Stollwerck und AfD

 


15.11.18 Beschluss der Vollversammlung zum Thema Hambacher Forst:

„Rodungsstopp im Hambacher Wald!“

1. Der Kölner Jugendring verurteilt die u.a. durch die Weisung des Landes zur Räumung der Besetzung im Hambacher Wald herbeigeführte Eskalation im Konflikt um das Areal. Beklagt werden zudem die im Rahmen der Räumung erfolgten Rodungen. Politischer Protest und die Reaktion hierauf dürfen nicht in Gewalt gegenüber Menschen ausarten.

2. Der Kölner Jugendring fordert die Landesregierung auf, die durch die Demonstrationen und Proteste zum Ausdruck gebrachten Forderungen vieler vor allem junger Menschen nach einem Stopp der Rodungen im Hambacher Wald, einem schnellen Kohleausstieg und einer Kehrtwende in der Energiepolitik ernst zu nehmen. Die durch die Demonstrationen zum Ausdruck gebrachten Positionen müssen in die politische Entscheidungsfindung einfließen. Das Land wird aufgefordert, zwischen den verschiedenen Forderungen und Positionen zu vermitteln und Lösungen für einen schnellen und auch für die Beschäftigten in der Braunkohle sozialverträglichen Ausstieg zu gestalten. Dabei dürfen die Interessen und Bedürfnisse der unterschiedlichen Interessensgruppen nicht gegeneinander
ausgespielt werden.

3. Über den zwischenzeitlich erwirkten Rodungsstopp hinaus bekräftigt der Jugendring die Forderung nach einem durch die Landesregierung erwirkten Braunkohlen-Moratorium und somit einem Verzicht auf sämtliche Rodungsarbeiten im Hambacher Wald, bis die entsprechenden politischen Entscheidungen auf Basis des Votums der aktuell tagenden Kohlekommission getroffen und ausgestaltet wurden.

4. Der Kölner Jugendring möge sich mit einer Resolution an den Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln wenden und dort fordern, dass die Stadt Köln auf Ökostrom umsteigen soll und den Trägern der freien Jugendhilfe durch eine Anpassung der Fördergelder den Umstieg ermöglicht.

Beschluss_Rodungsstopp im Hambacher Wald


20.09.18 Beschluss der Vollversammlung zum Thema Mobilität:

„Weg vom motorisierten Individualverkehr!“

Ein eigenes Auto muss man sich leisten können und darf man erst ab 18 ohne Begleitung fahren. Damit ist es für Kinder und Jugendliche, die in Köln selbstbestimmt unterwegs sein wollen, keine gute Option. Auch arme oder durch Alter und Behinderung eingeschränkte Erwachsene sind auf Busse und Bahnen angewiesen. Aber obwohl sie alle selbst kein Auto fahren, tragen sie die Schäden der Umwelt und Gesundheit, die daraus entstehen, genauso mit. Daher fordern wir die Stadt auf – im Sinne der Jugendbefragung – Alternativen zu stärken und Menschen zum Umsteigen zu bewegen!  Hierzu wollen wir folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Der Kölner Jugendring fordert den Ausbau der Kölner Rad- und ÖPNV-Infrastruktur. Auch unter der Woche sollen nachts Bahnen und Busse fahren.
  • Keine abgehängten Gebiete – Für eine Bahn zwischen Porz und Mülheim sowie Innenstadt und Meschenich!
  • Die Ticketpreise müssen deutlich gesenkt oder abgeschafft werden.
  • Wir fordern ein kostengünstiges NRW-weites Azubi- und Schüler*innen-Ticket!
  • Vorrang für einen leistungsstarken ÖPNV

Beschluss_20.09.18

 


11.09.18 Pressemitteilung:

Rechte Partys verhindern – Keine Räume für die AfD!

Kölner Jugendring verurteilt die Vorgehensweise des Bürgerhaus Stollwerck und ruft zur Demonstration „Köln zeigt Haltung“ auf.

Der Kölner Jugendring verurteilt die Entscheidung des städtischen Bürgerhauses Stollwerck, der Kölner AfD am Sonntag, 08.09. Räume für eine Feier zur Verfügung gestellt zu haben. Der Vorsitzende Marvin Stutzer erklärt hierzu:

„Die Alternative für Deutschland vertritt ein rassistisches, sexistisches und homophobes Weltbild, das die Gleichheit der Menschen ablehnt. Ihr Räume für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, hilft dabei, die gesellschaftliche Akzeptanz der AfD zu stärken. Stattdessen ist es wichtig, sich aktiv gegen ihre Hetze und für Demokratie und Vielfalt zu engagieren!“

Die Beisitzerin für die Arbeit gegen rechts, Sarah Niknamtavin ergänzt:

„Wir fordern das Bürgerzentrum Stollwerck dazu auf, den Rechten künftig nicht die Tür zu öffnen und mit uns und vielen anderen Solidarität mit Geflüchteten und Weltoffenheit zu zeigen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet die Demonstration der Initiative Köln zeigt Haltung, zu der wir gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftliches Bündnis mobilisieren. Wir treffen uns am 16. September um 14 Uhr am Dom!“

Download der PM: PM Jugendring zu Stollwerck und AfD

koelnzeigthaltung.org

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