Aktuelles.

Hier erhältst du alle Neuigkeiten auf einen Blick.

Vergesst nicht die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen!

Unter dem Leitspruch: „Dein Köln Deine Wahl!“ haben alle Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren in der Woche vom 31. August bis zum 04. September 2020 die Möglichkeit im Rahmen der Kommunalwahl ihren Standpunkt zu vertreten – auch ohne Stimmrecht!

Die Stadt Köln ist seit ungefähr zwei Jahren kinderfreundliche Kommune und wir finden die Stimmen dieser Kinder und Jugendlichen sollten bei der Kommunalwahl gehört werden.

Aus diesem Grund veranstaltet der Kölner Jugendring e.V., gefördert durch den Landesjugendring und Demokratie Leben, eine U(nter)16 Wahl!

Mit der U16 Wahl wollen wir Kinder und Jugendliche hin zu politischen Beteiligungsprozessen führen und das Demokratieverständnis stärken. Die letzten U-Wahlen haben gezeigt, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl sich eine differenzierte Meinung über die Partei und ihre Programme bilden können.

„Dein Köln deine Wahl“ – der Kölner Jugendring e.V. sieht in den Kindern und die Zukunft unserer Gesellschaft – und als solche müssen die jungen Menschen unbedingt mitentscheiden und somit wählen dürfen!

Wir rufen alle Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, auf Wahllokale in der Wahlwoche anzubieten, damit Kinder und Jugendliche eine Stimme angeben können. Die Wahllokale sind vom 31. August bis zum 04. September 2020 geöffnet.

Die Ergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht – und so die Interessen von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt hörbar gemacht! 

Am 03. September 2020 haben Kinder und Jugendliche außerdem die Möglichkeit, im Rahmen einer Wahlarena, ihre Fragen an einige der Oberbürgermeister*innen -Kandidaten und Parteien aus dem Rat zu stellen.

Informationen rund um die U16-Wahl gibt es unter www.deinkoelndeinewahl.de oder unter u16@deinkoelndeinewahl.de

Ihr könnt ab sofort eure Wahllokale unter: www.deinkoelndeinewahl.de anmelden. Also besucht die Seite und schnuppert ein bisschen rum. Wir freuen uns.

Positionierung des Vorstandes

Kinder- und Jugendrechte ernster nehmen denn je!

Die Corona-Krise betrifft nicht nur aber auch in Köln junge Menschen maßgeblich. Ihre selbstbestimmten Freizeitmöglichkeiten und Kontakte zu Freund*innen sind massiv eingeschränkt und die Medienberichterstattung sieht vor allem junge Kinder oftmals nur als potentielle Risikoträger*innen zur Übertragung des Virus. Zudem befürchten wir im Bereich von Teilhabe und Partizipation ein weiteres Auseinanderklaffen der ohnehin schon bestehenden Benachteiligungen. Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen sind besonders gefährdet. Es gilt darauf zu achten, dass Benachteiligungen ausgeglichen und nicht weiter verfestigt werden.

Zusätzlich scheinen die bisherigen Diskussion und Entscheidungen ausschließlich aus der Perspektive von Erwachsenen getroffen zu sein. Interessensvertretungen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind in der öffentlichen Diskussion mit Ihren Anliegen bisher wenig wahrnehmbar.

Vor diesem Hintergrund fordert der Kölner Jugendring e.V.,

– dass Kinder und Jugendliche stärker in den Diskussionen berücksichtigt werden (z.B. durch eigene und fachliche Interessenvertretung in den Entscheidungsgremien).

– dass politische Entscheidungen unter Einbeziehung der Bedürfnisse und Rechte von Kindern und Jugendlichen getroffen werden, dazu zählt u.a. die UN-Kinderrechtskonvention als geltendes Recht im Besonderen mit den Artikeln 3 Recht auf Fürsorge und Kindeswohl, Artikel 12 Recht auf Beteiligung sowie Artikel 31 Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel und Erholung.

– dass Öffnungen von Betreuungs- und Schulplätzen abhängig von den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen möglich ist.

– dass ALLE Kinder und Jugendliche Zugang zu formaler und informeller Bildung und Informationen haben und weiterhin, zumindest digital, ihre Sozialkontakte aufrecht erhalten können. Dafür brauchen wir in Köln den Zugang zu freiem, flächendeckendem W-Lan.

– dass Auszubildende, Studierende und junge Beschäftigte in der Corona-Krise nicht außer Acht gelassen werden und keine Nachteile entstehen dürfen.

Pressemitteilung

Kölner Jugendring – Neuer Vorstand gewählt!

Am Donnerstag den 16.05.19 hat die Vollversammlung einen neuen Vorstand für den Kölner Jugendring e.V. gewählt. Die Delegierten aus den verschiedenen Jugendverbänden und –initiativen trafen sich Im Kooperativen Kinder- und Jugendbüro auf dem Alter Markt und haben mit ihrer Stimme den Kurs der vergangen zwei Jahre bestätigt, gemeinsam weiterhin deutlich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Köln einzutreten.

„Ich sehe das Amt der Vorsitzenden als große Chance, unsere schöne Stadt kinder- und jugendfreundlich mitzugestalten. Partizipation und politische Mitbestimmung sind mir sehr wichtig und bedeuten für mich eine Grundlage der Demokratie. “, formuliert Nadia Schnabel, die mit einer großen Mehrheit in das Amt der Vorsitzenden gewählt wurde. „Ich möchte, dass die kinderfreundliche Kommune nicht bloß ein Label bleibt. Deshalb nehme ich mir für meine Amtszeit eine inhaltliche Ausgestaltung dessen vor. Kinder und Jugendliche sollen aktiv die Zukunft ihrer Stadt mitbestimmen können. Auch das kooperative Kinder- und Jugendbüro soll hierbei eine große Rolle spielen und eine Plattform werden, die kind- und jugendgerechte Partizipation ermöglicht und nicht über Kinder spricht, sondern sie sprechen lässt.“

Der Vorstand in Gänze:

Vorsitzende: Nadia Schnabel – Bund der katholischen Jugend Stadtverband Köln

  1. stellv. Vorsitzender: Arno Kühne – Evangelische Jugend in Köln und Umgebung
  2. stellv. Vorsitzender: Andrej Braun – Sportjugend Köln

Beisitzer*innen:

Miriam Scheuß – Bezirksschüler*innenvertretung Köln

Omer Semmo – DGB-Jugend Köln

Thorsten Buff – DPBM Bezirksverband Köln

Luis May – jfc-Medienzentrum

Leander Dieckow – SJ- Die Falken Kreisverband Köln

Pressemitteilung

#youropa – Du kannst Dich beteiligen!

#youropa ist eine vom Kölner Jugendring e.V. konzipierte Nachmittagsveranstaltung am 11.04.19 im Rahmen der im  Mai 2019 anstehenden Wahlen zum europäischen Parlament. Im Rahmen von politischer Bildung und Demokratieerziehung ist #youropa ein Workshop- und Diskussionsformat für alle jungen Kölner*innen zwischen 15 und 25 Jahren.

Die Veranstaltung findet von 17-20 Uhr in der Jugendherberge in Köln-Deutz statt und ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil, haben die Teilnehmer*innen die Möglichkeit zu verschiedenen Themen (Flucht und Migration, Bildungslandschaft Europa/Brexit und Jugendarbeitslosigkeit) in Workshops moderiert zu diskutieren und Fragen an Politiker*innen zu formulieren. Die Workshops werden von Vertreter*innen der Jungen Europäischen Föderalisten Köln (JEF) konzipiert und moderiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird es einen Input durch eine*n Vertreter*in des Deutschen Nationalkomitees für internationale Jugendarbeit (DNK) im Rahmen der Europawahl-Tour des DNKs geben. Abschließend werden im dritten Teil die erarbeiteten Fragen aus den Workshops mit Politiker*innen diskutiert. Teilnehmen werden:

  • Ingo Wagner (SPD)
  • Terry Reintke (Bündnis 90/ Die Grünen)
  • Gerd Kaspar (FDP)
  • Katharina Löber (Die Linke)

Informationen zur Veranstaltung finden sich auch auf unserer Website www.koelner-jugendring.de/youropa-11-04-19/, auf Facebook unter www.facebook.com/KoelnerJugendring und auf Instagram: www.instagram.com/koelnerjugendring.

Pressemitteilung:

Fridays For Future

Kölner Jugendring begrüßt das Engagement von Schüler*innen in der Umweltpolitik und fordert zu deren aktiver Unterstützung auf!

Derzeit machen weltweit und auch in Köln hunderte Schüler*innen im Rahmen der Kampagne Fridays For Future auf die Klimakrise und ihre verheerenden Folgen aufmerksam. Im Rahmen friedlicher Demonstrationen an Freitagen reagieren die jungen Menschen auf die aktuelle Klimapolitik und die daraus resultierenden Auswirkungen auf sie als künftige Generation. Sie setzen sich dabei kritisch mit unserer Gesellschaft auseinander und erarbeiten und vertreten eigene Ziele und Forderungen. Dies ist praktisches Erlernen und Erleben von Demokratie und informelles Lernen außerhalb der Institution Schule.

Wir wollen eine Gesellschaft sein, in der junge Menschen demokratisch, reflektiert und kritisch sein dürfen und sollen. Die Historie hat uns bisher gezeigt, dass sozialer Fortschritt und Wandel auch durch das Hinterfragen und Überschreiten bestehender Regeln erreicht wird.

Der Kölner Jugendring steht für gelebte Partizipation und Demokratie. Genau dies leben die Schüler*innen bei ihren selbstorganisierten Demonstrationen. Wir rufen die Bezirksregierung Köln, Schulleiter*innen, Lehrer*innen und Eltern dazu auf die praktische, gelebte Schulbildung zu unterstützen.

Der Kölner Jugendring stellt sich hinter die Kampagne Fridays For Future und die damit verbundenen Forderungen. Wir fordern alle Akteur*innen dazu auf das umweltpolitische Engagement der Schüler*innen als Potential wahrzunehmen und sich gemeinsam für eine zielgerichtete Lösung einzusetzen. Sanktionen sind nicht das einzige und bestimmt nicht richtige Mittel, um das Engagement der Schüler*innen zu fördern und Partizipation zu leben.

#youropa ist eine Informationsveranstaltung des Kölner Jugendring e.V.. Sie findet am Donnerstag den 11.04.19 von 17-20 Uhr  in der Jugendherberge in Köln-Deutz statt.

Ausführliche Infos zu #youropa aber auch z. B. zur U18-Europawahl  finden sich hier. (Klick!)

Am 20. Dezember führt die AfD in den städtischen Räumlichkeiten der Kölner Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum eine Veranstaltung durch. Das ist eine Zumutung! Seit dem Bundesparteitag der AfD im letzten Jahr bekommt die AfD von privaten Besitzern in Köln keine Räumlichkeiten für ihre Veranstaltungen, daher drängt sie in städtische Häuser. Mit einer privaten Veranstaltung ist ihr das im Bürgerhaus Stollwerck gelungen. Auch wenn die AfD demokratisch gewählt wurde, richtet sich unser Protest gegen ihr extrem rechtes, rassistisches, antisemitisches, antidemokratisches, sexistisches und Gewalt verherrlichendes, menschenfeindliches Gedankengut, verbunden mit Hetzkampagnen. Köln stellt sich querfordert Keine städtischen Räume für Rechtsextreme!

Wir fordern die Kölner Stadtverwaltung auf, zeitnah die Satzung für die Nutzung von städtischen Räumen zu ändern und damit die Grundlage zu schaffen, Auftritte und Veranstaltungen von demokratie- und rechtsstaatsfeindlichen Gruppen zu untersagen. Die AfD ist verlogen, wenn sie sich auf demokratische und rechtsstaatliche Prinzipien beruft, obwohl sie diese eigentlich verachtet und abschaffen will. Insbesondere unterstützen wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volkshochschule und der städtischen Einrichtungen, die kein Interesse daran haben, dass städtische Räume als Tribüne für rassistische und menschenverachtende Propaganda genutzt werden. Lasst uns gemeinsam in der Adventszeit protestieren: Bunt und kreativ!
V.i.S.d.P .: Jörg Detjen

Im Kölner Bündnis wirken regelmäßig mit: DGB Köln-Bonn, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, christliche, jüdische und muslimische Religionsgemein schaften, AG Arsch huh, VVN-BdA, ver.di, IG Metall, Verein EL-DE-Haus u.v.a

Donnerstag, 20. Dezember 2018, ab 17.30 Uhr, vor dem Rautenstrauch-Joest-Museum, Cäcilienstraße 29-33

Pressemitteilung des Jugendrings September 2018: PM Jugendring zu Stollwerck und AfD

„Rodungsstopp im Hambacher Wald!“

1. Der Kölner Jugendring verurteilt die u.a. durch die Weisung des Landes zur Räumung der Besetzung im Hambacher Wald herbeigeführte Eskalation im Konflikt um das Areal. Beklagt werden zudem die im Rahmen der Räumung erfolgten Rodungen. Politischer Protest und die Reaktion hierauf dürfen nicht in Gewalt gegenüber Menschen ausarten.

2. Der Kölner Jugendring fordert die Landesregierung auf, die durch die Demonstrationen und Proteste zum Ausdruck gebrachten Forderungen vieler vor allem junger Menschen nach einem Stopp der Rodungen im Hambacher Wald, einem schnellen Kohleausstieg und einer Kehrtwende in der Energiepolitik ernst zu nehmen. Die durch die Demonstrationen zum Ausdruck gebrachten Positionen müssen in die politische Entscheidungsfindung einfließen. Das Land wird aufgefordert, zwischen den verschiedenen Forderungen und Positionen zu vermitteln und Lösungen für einen schnellen und auch für die Beschäftigten in der Braunkohle sozialverträglichen Ausstieg zu gestalten. Dabei dürfen die Interessen und Bedürfnisse der unterschiedlichen Interessensgruppen nicht gegeneinander
ausgespielt werden.

3. Über den zwischenzeitlich erwirkten Rodungsstopp hinaus bekräftigt der Jugendring die Forderung nach einem durch die Landesregierung erwirkten Braunkohlen-Moratorium und somit einem Verzicht auf sämtliche Rodungsarbeiten im Hambacher Wald, bis die entsprechenden politischen Entscheidungen auf Basis des Votums der aktuell tagenden Kohlekommission getroffen und ausgestaltet wurden.

4. Der Kölner Jugendring möge sich mit einer Resolution an den Jugendhilfeausschuss der Stadt Köln wenden und dort fordern, dass die Stadt Köln auf Ökostrom umsteigen soll und den Trägern der freien Jugendhilfe durch eine Anpassung der Fördergelder den Umstieg ermöglicht.

Beschluss_Rodungsstopp im Hambacher Wald

„Weg vom motorisierten Individualverkehr!“

Ein eigenes Auto muss man sich leisten können und darf man erst ab 18 ohne Begleitung fahren. Damit ist es für Kinder und Jugendliche, die in Köln selbstbestimmt unterwegs sein wollen, keine gute Option. Auch arme oder durch Alter und Behinderung eingeschränkte Erwachsene sind auf Busse und Bahnen angewiesen. Aber obwohl sie alle selbst kein Auto fahren, tragen sie die Schäden der Umwelt und Gesundheit, die daraus entstehen, genauso mit. Daher fordern wir die Stadt auf – im Sinne der Jugendbefragung – Alternativen zu stärken und Menschen zum Umsteigen zu bewegen!  Hierzu wollen wir folgende Maßnahmen ergreifen:

  • Der Kölner Jugendring fordert den Ausbau der Kölner Rad- und ÖPNV-Infrastruktur. Auch unter der Woche sollen nachts Bahnen und Busse fahren.
  • Keine abgehängten Gebiete – Für eine Bahn zwischen Porz und Mülheim sowie Innenstadt und Meschenich!
  • Die Ticketpreise müssen deutlich gesenkt oder abgeschafft werden.
  • Wir fordern ein kostengünstiges NRW-weites Azubi- und Schüler*innen-Ticket!
  • Vorrang für einen leistungsstarken ÖPNV

Beschluss_20.09.18

Pressemitteilung:

Rechte Partys verhindern – Keine Räume für die AfD!

Kölner Jugendring verurteilt die Vorgehensweise des Bürgerhaus Stollwerck und ruft zur Demonstration „Köln zeigt Haltung“ auf.

Der Kölner Jugendring verurteilt die Entscheidung des städtischen Bürgerhauses Stollwerck, der Kölner AfD am Sonntag, 08.09. Räume für eine Feier zur Verfügung gestellt zu haben. Der Vorsitzende Marvin Stutzer erklärt hierzu:

„Die Alternative für Deutschland vertritt ein rassistisches, sexistisches und homophobes Weltbild, das die Gleichheit der Menschen ablehnt. Ihr Räume für Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen, hilft dabei, die gesellschaftliche Akzeptanz der AfD zu stärken. Stattdessen ist es wichtig, sich aktiv gegen ihre Hetze und für Demokratie und Vielfalt zu engagieren!“

Die Beisitzerin für die Arbeit gegen rechts, Sarah Niknamtavin ergänzt:

„Wir fordern das Bürgerzentrum Stollwerck dazu auf, den Rechten künftig nicht die Tür zu öffnen und mit uns und vielen anderen Solidarität mit Geflüchteten und Weltoffenheit zu zeigen. Eine gute Möglichkeit dazu bietet die Demonstration der Initiative Köln zeigt Haltung, zu der wir gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftliches Bündnis mobilisieren. Wir treffen uns am 16. September um 14 Uhr am Dom!“

Download der PM: PM Jugendring zu Stollwerck und AfD

koelnzeigthaltung.org

https://www.facebook.com/koelnzeigthaltung

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